Trends für Firmenwebsites mit CMS

Was es für eine erfolgreiche Website braucht und wie man ein gutes Content Management System (CMS) erkennt, wollte die Schweizer Fachzeitschrift «Marketing & Kommunikation» (MK)* von mehreren Online-Experten wissen. Hier erfahren Sie, was Thomas Elmiger, Leiter Beratung Internet und Online-Marketing bei Stämpfli, dazu sagt.

Zitat Webauftritt Unternehmen aus MK

Wie sieht der optimale Firmen-Onlineauftritt aus?

Ganz allgemein sollte der Webauftritt zum Unternehmen passen und dessen Corporate Identity unterstützen. Bei der Gestaltung müssen die Bedürfnisse der Zielgruppen im Zentrum stehen:

  • Was wollen oder sollen diese auf der Website tun können?
  • Was braucht es, damit sie dies gerne machen?

Der Effizienz zuliebe, sollte man keine neuen Bedienungskonzepte erfinden, sondern Standards themengerecht interpretieren. Nicht zuletzt gehört auch eine optimierte Ansicht für Smartphones heute ins Pflichtprogramm.

Beobachten und Potenziale analysieren sollten Website­-Betreiber bei den Themen Webapplikationen, 3D-Visualisie­rung, Online-­Video, Authorship, aber auch Online-­Sicherheit sowie Cross-­Channel-­Kommunikation und Personalisierung.

Die Inhalte können gar nie genug Aufmerksamkeit erhalten. Geschichten erzählen, möglichst attraktiv, mit Videos, Fotos und fesselnden Texten, kann sich lohnen, beispielsweise in der Produktkommunikation oder im HR.

Wie wählt man das richtige CMS für die Firma?

Auftraggeber sollten in der Regel kein CMS evaluieren, sondern eine Agentur, mit der man partnerschaftlich und langfristig zusammenarbeiten will. Ob ein Projekt gelingt und eine tolle Website entsteht, liegt nicht am CMS – da hat jedes seine Stärken und Schwächen. Natürlich muss das System alle Projektanforderungen erfüllen, beispielsweise bezüglich Sprachen im Front- und im Backend. Wer sich dem Partner nicht ausliefern will, achtet darauf, dass das CMS eine gewisse Verbreitung hat. Open Source ist gut, 100 Schweizer Agenturen, die mit demselben CMS arbeiten, sind noch besser.

Was ist bezüglich SEO für Firmenwebsites zu beachten?

Guter, einzigartiger Inhalt ist heute das Wichtigste. Google selbst empfiehlt, Websites zu machen, die für Menschen gut sind. Wer dieses Prinzip konsequent verfolgt und übliche Fehler vermeidet, kann es in der Schweiz schon weit bringen. Oft braucht es dazu aber eher ein Kommunikations- als ein SEO-Konzept. Da ganz oben in der Trefferliste meist bezahlte Anzeigen stehen, braucht es zudem eine Strategie, die SEO und SEA sinnvoll kombiniert.

Welche Web-Trends sollte man beachten?

Bei Workshops mit Firmen und Verbänden stellen wir immer wieder fest, dass Social Media als Thema noch nicht richtig angekommen ist. Hier sind Grundsatzentscheide gefragt – es muss nicht zwingend ein umfangreiches Konzept und eine neue Stelle im Marketing sein. Weitere Themen, die an Bedeutung gewinnen:

  • Webapplikationen
  • 3D-Visualisierung
  • Online-Video
  • Authorship
  • Online-Sicherheit
  • Cross-Channel-Kommunikation und Personalisierung

Oft wird für die laufende Weiterentwicklung und Optimierung von Webangeboten zu wenig geplant und budgetiert, dabei ist ein Webprojekt eigentlich nie fertig. Zu den vorrangigen Optimierungen gehört die bereits erwähnte Mobilversion: 2015 dürfte Internet auf dem Smartphone zur Mediennutzungsform Nr. 1 werden.

*Update: Mit freundlicher Genehmigung von MK können wir Ihnen den vollständigen Artikel von Gregor Waser (MK 5/2014) hier als PDF zum Herunterladen anbieten.

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