Klein, aber uhu

Das Magazin des Berner Tierparkvereins «UHU» erhält ein neues Design. Dieses wurde von zwei angehenden Polygrafen eigenständig gestaltet und umgesetzt. Was als Konzeptionsübung geplant war, endete als erfolgreiches Printprodukt.

Die Schweiz ist dafür bekannt, dass sie gute Skifahrer hervorbringt. Weitaus weniger bekannt ist die Schweizer Nachwuchsförderung im Kreativbereich, auch hier ist man engagiert. Ein schönes Beispiel dafür ist die Neukonzeption des Vereinmagazins «UHU», die von zwei angehenden Polygrafen für den Tierparkverein Bern realisiert wurde. Ursprünglich als Übung angedacht, erhielten die zwei Lernenden der Kommunikationsagentur Stämpfli Kommunikation, Cindy Baeriswyl und Nicolas Napodano, den Auftrag, das Magazin dem Zeitgeist entsprechend neu zu gestalten.

Von der Idee bis zur Umsetzung
Zu Beginn standen viele offene Fragen im Raum. In der Analysephase wurde untersucht, wer die Leser des Magazins sind und mit welchen Stilmitteln man diese am besten erreichen kann. Daraus abgeleitet definierten Cindy und Nicolas die Anforderungen an das Layout, erstellten ein Konzept und legten die Ziele fest. «Skizzenblätter, Haftnotizen und Zeichnungen dominierten zu dieser Zeit unseren Arbeitsplatz», beschreibt Nicolas die darauffolgende Phase. Gemeinsam sammelten sie Ideen und tauschten sich in regelmässigen Abständen untereinander aus. «Auch unsere Ausbildungsverantwortlichen standen uns mit wichtigen Inputs und Hinweisen zur Seite», erinnert sich Cindy. Schritt für Schritt verfeinerten die beiden Polygrafen in Ausbildung ihre Entwürfe und setzten schliesslich eine komplette Ausgabe des 16-seitigen Magazins um. «Unserem Team gefiel die Gestaltung so gut, dass sie unsere Version dem Kunden präsentierten», erzählt Nicolas stolz.

Von der Theorie in die Praxis
Auch der Kunde war von der Ausgabe begeistert: Er wollte das Magazin exakt so umgesetzt haben. Dies war der Startschuss für die Realisationsphase. Die Redaktion des «UHU» lieferte die Inhalte, Cindy und Nicolas setzten diese gestalterisch um: «Nach vielen intensiven Arbeitsstunden hielten wir dann endlich die fertige Ausgabe in den Händen.» Das Magazin konnte gleich in der hauseigenen Druckerei produziert und somit von den zwei angehenden Polygrafen direkt begleitet werden.

 

 

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