Passend in Szene setzen

Prix Thun für Kunst und Ethik

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Eine wachsende Skulptur von George Steinmann – Der Preisträger 2016: Oliver Ressler

Der Preis

Der österreichische Künstler und Filmemacher Oliver Ressler wurde mit dem ersten Prix Thun für Kunst und Ethik ausgezeichnet. Die Publikation beinhaltet ein Essay von Konrad Tobler sowie zwei Interviews mit Oliver Ressler, die George Steinmann und Raimar Stange geführt haben.

Die Herausforderung

Aufgabe von Stämpfli Kommunikation war es, das oben stehende Werk «passend in Szene zu setzen». Vielleicht können Sie sich vorstellen, dass dies bei einem künstlerischen Werk wie dem Buch zum Prix Thun eine wahre Herausforderung sein kann. Dieser hat sich die lernende Polygrafin der Stämpfli Kommunikation, Cindy Baeriswyl, gestellt.

bild_cindyDie In-Szene-Setzerin

Cindy ist nun bereits im letzten Lehrjahr angekommen. Bald wird sie eine weiterführende Lehre als Grafikerin starten – sie fehlt dem Team von Stämpfli Kommunikation bereits heute.

 

 

Cindy, wie bist du das Projekt «Prix Thun» angegangen? Welche Überlegungen hast du dir im Vorfeld gemacht, und worauf hast du besonders Acht geben müssen?

Zuerst habe ich mich über das Projekt «Prix Thun» schlau und mir dazu Notizen gemacht, woraus eine erste Ideenskizze entstanden ist. Diese habe ich versucht am Computer umzusetzen, damit ich sie dem Kunden präsentieren konnte. Ich wollte das Buch schlicht halten, ohne viel Schnickschnack. Mit der gelben Farbe ist es aber gelungen, etwas Spezielles zu erzeugen. Der Prix Thun wird bekanntlich für Kunst und Ethik verliehen, diese zwei Dinge stehen im Fokus des Buches. Dieses Im-Fokus-Stehen habe ich berücksichtigt, als ich mich für den wiederkehrenden gelben Rahmen entschieden habe.

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Worin lag die Schwierigkeit bei einem solchen Projekt? Musstest du dich an ein Corporate Design halten? Wenn ja, ist dies eher ein Vorteil oder ein Nachteil?

Die Schwierigkeit ist es, an alles zu denken und dabei nichts zu vergessen. Aber mit einer Checkliste konnte ich diese Aufgabe einfach lösen. Bei der Gestaltung war ich total frei, es gab kein Corporate Design – nur die gelbe Farbe und das Logo waren vorgegeben. Die Schrift, der Satzspiegel, die Bildpositionen und die Gestaltungselemente konnte ich alle selbst definieren.

Wie lange hattest du an der Gestaltung des Werkes?

Am Anfang hatte ich sehr viele Ideen und konnte diese in einem ersten Schritt grob umsetzen. Dabei zeigte sich jeweils schnell einmal, was machbar ist und was eher weniger. Als ich dann das definitive Layout hatte, ging es relativ schnell. Ich musste bloss noch den Text einfügen, die Bilder auswählen und diese passend platzieren.

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Was konntest du durch dieses Projekt lernen?

Bei diesem Projekt konnte ich lernen, was es bedeutet, ein Buch von Grund auf aufzubauen, inkl. der Wahl des Papiers, des Formats, der Schrift und des Satzspiegels, und was ich schliesslich für den Druck berücksichtigen muss.

 Bist du zufrieden mit dem Endprodukt?

Ja, ich bin sehr zufrieden damit. Es war ein sehr interessantes und spannendes Projekt.

 

Das Werk «Prix Thun» können Sie hier bestellen.

Und vergessen Sie nicht, die Gestaltung zu beachten!

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