Kommunikation

Grosse Themen leichter

Im Keller der Stämpfli AG, dort wo normalerweise Fotos entstehen und Bildbearbeiter ihrer Arbeit nachgehen, da weht an diesem Montagnachmittag ein Hauch Filmluft. Ausgeleuchtet und frisch gepudert steht ein Berner Humortalent vor der Kamera und wartet auf seinen Einsatz. Es ist Christoph Simon, Kabarettist, Geschichtenerzähler und früherer Poetry-Slammer, der seinen ersten Einsatz für eine neue Videocomedy-Rubrik hat. Diese ist ab sofort Teil des E-Magazin «flash», das Stämpfli Kommunikation für die Berner Kantonalbank produziert.

E-Magazin «flash» neu mit Videocomedy

Grosse Themen, gesellschaftlich Relevantes – dieser Faden zieht sich durch das vierteljährlich erscheinende Magazin. Um Geschichten für die Leserinnen und Leser attraktiv zu erzählen, wollen die Macher künftig auf eine neue Farbe setzen: auf die wandelbare Farbe des Humors. Mit ihr ist es möglich, bislang als ernst titulierte Themen aus einer anderen Perspektive packend darzustellen. Der beste Mann dafür, so war sich die Redaktionskommission einig, ist Christoph Simon. Der gebürtige Berner Oberländer hat sich in den letzten Jahren einen Namen gemacht als scharfzüngiger, leicht verschrobener Beobachter des Alltags. Zweimal gewann er die Schweizer Meisterschaften im Poetry-Slam, aktuell tourt er mit seinem zweiten abendfüllenden Kabarettprogramm durch die Lande. Die Comedy-Rubrik «Los einisch!», wie sie die E-Magazin-Leser künftig antreffen – ein leichtes Spiel für den aufgeweckten Berner, sie zu füllen?

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«Digital» parat

«Digital»: Das ist das Thema, welches im neuen «flash» im Fokus steht – und es ist das erste Thema, das Christoph Simon in einer humoristischen Nummer verarbeiten soll. Der Start der neuen BEKB-Videocomedy, er ist nicht der leichteste für den erfahrenen Humorarbeiter. Selber sei er alles andere als ein Digital Native, erklärt Simon bei den Dreharbeiten, die neuesten Entwicklungen und Gadgets spielen in seinem Alltag keine tragende Rolle. Doch nach einigen Vorarbeiten und Recherchen schafft er es, vor der Kamera einen tragischen Helden darzustellen, der mittendrin ist in der Welt der Internetgläubigen. Seine Nummer dreht sich um einen verzweifelt nach Ruhe suchenden Wanderer, einen, der dabei gescheitert ist. Einen, der es auch in der wilden Natur nicht schafft, den Verlockungen der Digitalisierung zu widerstehen.

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Auch wenn die erste Folge der Comedy-Rubrik von der Kehrseite der Digitalisierung handelt – für die Produktion ist genau dieses technische Know-How elementar. Ein zweiköpfiges Filmteam, bestehend aus Kameramann und Tontechniker, hat sich im Keller der Stämpfli AG eingerichtet. In verschiedenen Einstellungen fangen sie die Geschichte des tragischen Erzählers ein, immer und immer wieder, so oft, bis Sprechweise, Tempo, und Kameraeinstellung einen runden Eindruck machen. Christoph Simon fühlt sich schnell im Element, kaum etwas bringt ihn aus der Ruhe. Anders als der schwitzende Tonmeister, dem die Geräusche der vorbeirauschenden Stadtbusse hin und wieder zu schaffen machen. Digitalisiert ist in der heutigen Welt schon vieles, aber eben nicht alles: Den selbstfahrenden und geräuschlosen E-Bus, den muss Bernmobil erst noch erfinden.

 

«Los einisch!», die erste Videocomedy-Ausgabe mit Christoph Simon zum Thema «Digital»

Videocomedy «Los einisch!», 1. Ausgabe, Thema «Digital»:

Hier geht’s zur neusten Ausgabe des BEKB E-Magazins «flash» zum Thema «Digital»

BEKB E-Magazin flash

 

 

 

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