Auf der Suche nach dem Traumberuf

Text: Michelle Morand, Michelle Schmied, Valerie Schmutz (angehende Kauffrauen im letzten Lehrjahr)

Am 11. Mai war im Hauptsitz der Stämpfli Gruppe in Bern viel los. 70 interessierte Schüler-Augen genossen einen exklusiven Einblick hinter die Kulissen und in die neun verschiedenen Lehrberufe. Der Stämpfli Infotag ist ein Tag der Begegnung, des Wissens und des Informationsaustausches. Wir als alteingesessene Stämpfli-Lehrlinge begrüssen solche Anlässe mit offenen Armen. Sie reissen uns nicht nur aus den monotonen Prüfungsvorbereitungen, sondern zaubern uns immer wieder ein Lachen aufs Gesicht. Es bereitet uns Freude, die kommende Generation an den Berufsalltag heranzuführen und ihnen ein einmaliges Erlebnis zu bescheren.

Nach einer umfangreichen Firmenpräsentation begeben sich die noch etwas verschlafenen Schüler und Schülerinnen zusammen mit ihren Gruppenführern auf eine Entdeckungsreise durch die Lehrberufe. Während die Teilnehmer von Posten zu Posten schlendern, rattern die beiden Michelles die Berufspräsentation des KVs immer aufs Neue rauf und runter. Spätestens nach der vierten Präsentation beneiden sie Valerie, die als Gruppenführerin lachend mit den Teenagern durch die Gänge spaziert. Die lockere Atmosphäre steht im Vordergrund, damit die Schüler ihr Schneckenhaus verlassen und ungehemmt an die Informationsstationen andocken können.

Beim Nachmittagsprogramm waren auch die Jüngsten angekommen und konnten sich in ihrem Wunschberuf entfalten. Mit einer überschaubaren Gruppe von zukünftigen Kauffrauen und Kaufmännern tauchten wir in die Welt der kaufmännischen Berufslehre ein. Nicht nur beim Planen eines Anlasses, sondern auch, als sie in den Abteilungen mit anpacken konnten, lernten wir die verschiedenen Charaktere besser kennen.

Noch gut mögen wir uns an unsere eigene Berufswahl erinnern, bei der wir in der Flut von Hinweisen schier erstickten. Es ist faszinierend, wie sich die Welt rund um die Digitalisierung und Kommunikation verändert hat, jedoch die Hemmschwelle an einem solchen Anlass immer noch dieselbe ist. Unsere Teilnehmer haben sie aber erfolgreich überwunden und bis zum Schluss durchgehalten und profitieren können.

Erschöpft und glücklich blicken wir auf den Infotag zurück. Was bleibt, ist ein bisschen Wehmut, denn wie für die Teilnehmer, fängt auch für uns als Lehrabgänger bald ein neuer Lebensabschnitt an.

Wir danken allen Beteiligten für Ihr Engagement und wünschen unseren Nachfolgern viel Spass am nächsten Anlass vom 12. Oktober 2017.

Haben wir dein Interesse geweckt, oder möchtest du einfach ein bisschen stöbern? Mehr Informationen zu den Lehrberufen Buchhändler/in, Betriebsunterhalt, Informatiker/in, Kauffrau/Kaufmann, Logistiker/in, Mediamatiker/in, Polygraf/in und Printemedienverarbeiter/in sowie unseren Anlässen findest du hier: staempfli-lehre.ch

Fotos: Ana-Lea Muster (lernende Polygrafin)

Das Wesen des B2B-E-Commerce

Was gibt es Besonderes im B2B-E-Commerce?

Dem digital integrierten B2B-Geschäft wird rasantes Wachstum vorausgesagt. Ein Markt, wo nicht nur das Produktangebot und die Preise eine Rolle spielen, sondern auch die Arbeitseffizienz, die persönlichen Beziehungen, die gemeinsamen Strategien und der umgesetzte Komfort. Und dies alles trotzt einer doch teils unbehaglichen Kompliziertheit, deren Bändigung viele überfordert.

Ja, B2B-E-Commerce – das Business-to-Business-Geschäft in Netzwerken von Firmen – ist komplexer oder zumindest anders als der Handel mit Endkunden (B2C; Business-to-Consumer).

Account-Strukturen und Beziehungen

Weil man nicht nur mit Personen handelt, sondern auch mit Organisationen, gibt es schon dadurch wesentliche Unterschiede zum B2C. Die Kunden sind (meist) zwar auch Menschen, aber diese können in Organisationen mit Substrukturen arbeiten. Beispielsweise verkauft man Material an eine Universität und an deren Fakultäten. Oder an einen Konzern und an dessen Geschäftseinheiten. Daher stellt sich immer die Frage: Wer sind denn unsere Kunden? Diese Frage ist wesentlich und nicht immer leicht zu beantworten. In manchen Fällen hat man es gar mit Käuferketten zu tun, z.B. ein Produzent beliefert Distributoren und diese beliefern Händler, welche das Produkt aufgrund der Nachfrage der Endkunden bestellen.

Wer bestellt denn?

Auch in Firmen informieren sich Menschen. Kaufentscheidungen fallen jedoch häufig auch im Team, oft vorbereitet durch Sachverständige und gesteuert durch definierte Entscheider. Das Kaufverhalten wird durch Kaufrechte und freigegebene Budgets mitbestimmt.

Wie kommt es zur Bestellung?

Klar, es gibt die Dinge, die man einfach so mal schnell in den Warenkorb legt und abdrückt. Aber häufig dreht es sich im B2B um Konfigurationen von Anfragen, Bestellungen, Objekten oder gar Projekten, und der Prozess ist ein länger laufendes Zug-um-Zug-Geschäft.

Die Usability im B2B-E-Commerce

Im B2B werden Dinge etwas anders bestellt als im herkömmlichen T-Shirt-Store. Statt dem Warenkorb trifft man häufiger auf

  • speicherbare Bestelllisten
  • Schnellbestellungen
  • Direktbestellungen
  • Offerten-Anfragen
  • Verhandlungsräume
  • komplexere Konfiguratoren
  • One Click Order
  • Engineering oder massgeschneiderte Produkte on demand
  • und ähnliches.

Letztlich geht es darum, sowohl dem Menschen wie auch der Maschine die Arbeit zu erleichtern.

Internet of Things, oder der bestellende Kühlschrank

Schon lange wird davon gesprochen und langsam – wirklich langsam – wird es Realität. Eine Waage bestellt Schrauben für den Feinmechaniker. Ein Kühlschrank kümmert sich selbst um den Nachschub. Ein Roboter verpackt die Lieferung. Eine Drohne der Post liefert das Paket aus. Zukunftsmusik? Jein, man weiss es nicht so genau. Die Schweizer Wirtschaft arbeitet am Fortschritt, das ist unübersehbar. Und so wird er wohl kommen auf die eine oder andere Art und Weise – zumindest wo sinnvoll.

Nicht nur die Nachfrage und die Konkurrenz definieren die Preise, auch die Supply Chain redet mit

Im B2B sind kundenspezifische Preise schon länger die Norm. Dank der verbesserten Verfügbarkeit integrierter Daten werden die Preismodelle verfeinert und innovative Preisberechnungsalgorithmen basierend auf Menge, Kosten, Margen, Wettbewerb, Verfügbarkeit (u.a.) beginnen, den Markt neu zu definieren.

Gimota: E-Shop auf Basis von Magento und mediaSolution3 PIM – realisiert von Stämpfli Internet

Customer + Relationship

B2B-Kunden wollen gut betreut werden und hierfür soll man sich auch etwas Zeit nehmen. Der Kontakt Mensch zu Mensch, wie auch die gemeinsame Sicht auf Daten und Prozesse sind zentral. Dank der integrierten Arbeitsweise entstehen zusammenspannende Seilschaften.

Marketingautomation an allen Touchpoints

Heute werden Produkt- und Marketinginformationen an verschiedensten Touchpoints eingesetzt. Ohne die richtigen Systeme ist dies aber kaum effizient zu schaffen. Inhalte werden zum Beispiel für Contentmarketing gebraucht. Die gleichen Informationen kommen aber auch in der E-Commerce-Lösung oder dem technischen Datenblatt zum Einsatz.

Ein Produzent bewirbt seine Produkte in Form von Lehrmitteln und Know-how (Content-Marketing) und fördert so die Nachfrage. Der Hersteller hat aber nicht immer Kontakt zum Endkunden oder will nicht ausschliesslich direkt verkaufen. Vielmehr möchte er auch die Verteilung über den Handel fördern. Die Händler betreuen die Endkunden und brauchen hierfür gute und praktische Verkaufs- und Marketinginstrumente, um effizient beraten zu können (und um dies auch gerne zu tun).

In der Marketing Automation wird die Wirkung der Kommunikationsinvestition durch die gesamte Kette und an allen Touchpoints messbar umgesetzt. Es entstehen  Konversationen sowie Interaktionen und die Kräfte werden zugunsten einer guten Dienstleistung zielgerichtet eingesetzt – zumindest verspricht man sich das von der Zukunft. Die Beziehung will mit allen Teilnehmern gepflegt sein.

 

Gute Kunden gut behandeln

Gute, passende Kunden zu finden, ist das Ziel jedes Geschäfts. Denn jede Firma lebt vom Erfolg der zufriedenen Kunden, und die Kunden profitieren auch vom Erfolg der Firma.

Der Weg zu neuen Kunden führt sehr oft über die bestehenden zufriedenen Kunden – gemischt mit einer Prise Strategie und Innovationsgeist.

Stämpfli Internet entwickelt E-Commerce-Lösungen – nicht nur für B2B. Aber immer passend zu Ihrer Situation, gut integriert und Ihren Möglichkeiten entsprechend. Und in guter Qualität. Gerne beraten wir Sie!

 

 

Imagefilm: Filmerei in Druckerei

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Nahaufnahme der Bogenoffsetmaschine.

Ein glänzender Katalog, eine attraktive Zeitschrift oder ein Werbeprodukt, das die Druckfrische förmlich riechen lässt – seit 1799 sind die Drucksachen der Stämpfli AG schon durch viele Hände gegangen. Nur: Woher das Produkt, in dem sich so schön blättern lässt, genau kommt, das wissen viele nicht. Wer durch den offenen Eingangsbereich am Berner Hauptsitz schlendert, bekommt zwar eine Ahnung von der aufwendigen Produktion – und trotzdem bleibt vieles offen. Was passiert hier alles? Welche Schritte gehören zu einem erfolgreichen Druck? Und wie arbeiten die Menschen zusammen? Um Licht ins Dunkel zu bringen, war sich das Marketingteam von Stämpfli schnell einig: Ein Imagefilm soll her.

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Broschüren im letzten Produktionsschritt auf dem Klebebinder.

Viele Drucksachen, die bei Stämpfli entstehen, überzeugen mit zweierlei: der Kraft der Bilder und der Kraft der Emotionen. Genau dieser Elemente sollte sich auch der Imagefilm bedienen. Ganz ohne gesprochenen Text einen Überblick in die Vielfalt der Arbeiten von Druckerei und Buchbinderei geben – das war das Ziel. Gemeinsam mit Marketing-Mitarbeiter Christian Stämpfli machte sich unser Marketing-Praktikant Daniel Honegger daran, das Projekt in Eigenregie umzusetzen. Für den Anhänger audiovisueller Kommunikation eine spannende Herausforderung. Und das mit überschaubaren Mitteln und engem Zeitplan. Vor den knapp dreitägigen Dreharbeiten brauchte es nur eines: den Drehplan. Welche Szenen, Orte und Menschen Einzug in den Film halten sollen, diese Angaben finden auf knapp zwei Seiten Platz.

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Daniel Honegger hält die Falzmaschine fest.

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Die fertigen Produkte werden im hauseigenen Fotostudio ins Licht gerückt.

Alle Schritte zum Produkt

Und dann ging es los. Bepackt mit Kamera, Stativ und grosser Motivation in die heiligen Hallen der Stämpfli Produktion. Welche Mitarbeiter aus Druckerei und Buchbinderei im Film zu sehen sein sollen, entschied das Macherduo erst vor Ort. Und das brauchte kaum Überzeugungskraft: Die Aussicht, ihre Arbeit einem grösseren Publikum vorzustellen, war den engagierten Mitarbeitern Motivation genug. In verschiedensten Einstellungen fasste das Team zusammen, was in der Stämpfli Produktion passiert – und das in der Reihenfolge des Produktionsprozesses: Farbe einfüllen, Druckplatten bespielen, Bogen- und Rollenoffsetdruckmaschine bedienen. Danach falzen, schneiden, binden oder kleben – und zum Schluss kamen die Nahaufnahmen druckfertiger Kundenbeispiele und Referenzen in den Kasten. Selbst die letzten Schritte zum Film – Postproduktion, Schnitt und Musikauswahl – alles passierte inhouse. In zwei Minuten zeigt der Film alles, was Arbeiten und Wirken in der Stämpfli Produktion ausmacht. Oder fast. Der frische Duft gedruckten Papiers und der grosse Einsatz der beteiligten Mitarbeitenden, bringt auch die beste Videokamera nicht rüber.

Text: Marc Perler

Magento 2: bereit für die Neuzeit im E-Commerce

Mit der Digitalisierung verändert sich das Informations- und Bestellverhalten der Kunden. Schon in wenigen Jahren werden die Generationen Y und Z die Mehrheit der Konsumenten bilden. Oder wie Dominique Locher, CEO von Le Shop, zur demografischen Entwicklung sagt: «Im Jahr 2020 machen die sogenannten Digital Natives in der Schweiz den grösseren Teil der Bevölkerung und damit unserer Kunden aus. Die Marktanteile im Detailhandel werden folglich durch das Online-Wachstum künftig neu verteilt.»

Eine Kurzfassung dieses Artikels erschien in unserer Kundenzeitschrift Marginalie 1/2017.

E-Katalog Krieger AG, Ruswil, auf Laptop und Smartphone

Stämpfli hat diesen Wandel schon früh kommen sehen und das Leistungsportfolio der veränderten Welt angepasst. Die Automatisierung begann mit Fahrplandaten, es folgten Kataloge, aus Katalogen wurden Bestellsysteme und vernetzte Kundenbeziehungen. Die neue Generation von digital verwöhnten Kunden ist sich ein hohes Dienstleistungsniveau gewohnt. Selbstverständlich nutzt sie Google, Amazon und Facebook oder sendet Video-Nachrichten mit Snapchat. Aber auch die Senioren haben die Annehmlichkeiten des Internets entdeckt.

Der stationäre Handel muss sich neu erfinden. Doch die Marketing- und Logistikmöglichkeiten der Neuzeit stellen so vieles auf den Kopf, dass viele Unternehmen vom umfassenden Kulturwandel überfordert sind.

Wandel auch bei E-Shop-Software

Das E-Commerce-System Magento hat sich als Standardlösung bei Schweizer KMU bewährt. Anbieter und Hersteller bauen selbst Kundenbeziehungen auf und überlassen das Feld nicht den globalen Internet-Riesen. Viele Stämpfli Kunden sind damit sehr erfolgreich. Mit Magento 2 steht nun eine neue Generation am Start, um den aktuellen und den kommenden Bedürfnissen Rechnung zu tragen und die Ansprüche der Digital Natives zu erfüllen. Bedienkomfort, Zuverlässigkeit und Geschwindigkeit erforderten eine tief greifende Erneuerung.

Magento ist aber nicht nur ein Produkt, es steht auch für eine Philoshopie und für eine starke Community. Neben grossen Playern muss auch Platz für kleine sein, der Vertrieb soll dezentral bleiben. Mit dem guten Kosten-Nutzenverhältnis von Magento kann man mit einer überschaubaren Investition im KMU-Mittelfeld des Marktes mithalten, sei es in B2C oder B2B.

Erfolgsfaktoren der neuen Generation

Was sind die Ziele der Magento-Entwickler? Das Geschäftsmodell der kommerziellen Version Enterprise Edition basiert auf dem Umsatz der Händler. Bei Magento 2 stand darum neben solider Technik auch die Umsatzsteigerung der Händler im Fokus. Magento Inc. ist sich sehr wohl bewusst, wie die Shops verkaufen. Im B2C-Handel wird der Umsatz durch ein gutes Sortiment, funktionierendes On- und Offsite-Marketing, wettbewerbsfähige Preise, gute Usability, vertrauensbildende Liefer- und Rückgabe-Modalitäten sowie eine angenehm schnelle Website erreicht. Gerade bei wechselfreudigen Usern spielen Sympathie und das Vertrauen in einen Shop eine grosse Rolle. Im B2B-Handel sind Anbieter beliebt, die besonders effizientes Bestellen ermöglichen.

Magento: Verkaufs-Spezialist und Prozess-Generalist

Bestellungen lassen sich direkt in Magento verwalten wie in einer Warenwirtschaft. Sie können von A bis Z im Backend angelegt werden. Meist erfassen Kunden aber ihre Aufträge selbst im Frontend. Die Erfassung der Artikel, von Rechnungs- und Lieferadresse, Zahlungs- und Versandmethode kann zum Kunden ausgelagert werden.

Stämpfli Internet hat bereits mehrere Online-Shops mit Magento 2 erstellt, dank den gemachten Erfahrungen läuft die Entwicklung nun sicher und effizient. Gerne begleiten unsere Spezialisten auch Ihr E-Commerce-Projekt.

Magento ist ein erfolgreiches Shop-System, das bei jedem achten der Top-250-Shops der DACH-Region in Betrieb ist. Wie schon Magento 1 bietet auch Magento 2 die Möglichkeit, mehrere Shops mit eigenständigen Katalogen und Kundenstämmen auf unterschiedlichen Domains zu betreiben.

Was Kunden an Magento 2 schätzen:

  • Seiten laden schneller: Website-Besucher sehen die wichtigen Inhalte zuerst und müssen nicht warten, bis der gesamte Seiteninhalt übermittelt ist.
  • Höhere Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit der E-Shops, auch unter Last und in der fortwährenden Entwicklung
  • Einfachere Prozesse für Checkout und Registration (Screenflows)

Vorteile von Magento 2 für Shop-Betreiber:

  • Händler erhalten ein komplett überarbeitetes Backend, mit dem es sich schneller und einfacher arbeiten lässt
  • Händler erhalten diverse Verbesserungen in Bezug auf Angebotsgestaltung, Marketing, Content Management
  • Händler müssen sich bei wachsendem Erfolg ihrer Shops weniger Sorgen um Stabilität und Zuverlässigkeit machen
  • Tiefere Entwicklungs- und Updatekosten nach dem Upgrade – für die Zukunft

Die Magento-Spezialisten von Stämpfli Internet begleiten Ihre E-Commerce Initiative von A bis Z.

Mercedes-Benz setzt auf Stämpfli

Dieses Projekt bereitete Stämpfli aufgrund seiner spezifischen Anforderungen, aber auch wegen der ansprechenden Produkte grosses Vergnügen:

Ein Redesign war für die Mercedes-Benz Schweiz AG der Auftakt, die Technologie des Preislistensystems neu aufzusetzen. Stämpfli erwartete ein anspruchsvolles Projekt, welches eine sorgfältige Planung voraussetzte. Das Team rund um Simon Lattmann, Berater Publikationssysteme von Stämpfli, implementierte mit mediaSolution3 (mS3) die passenden Systemkomponenten und sorgte für das komplette Datenmanagement der Preislisten. Das Ergebnis kann sich sehen lassen – und begeistert Händler als auch Kunden.

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Der Name Mercedes-Benz steht für erstklassige Fahrzeuge, dementsprechend achtet das Unternehmen auf eine perfekte Produktkommunikation. Ein wichtiges Instrument davon sind Preislisten: Jährlich publiziert die Mercedes-Benz Schweiz AG Preislisten für über 25 Baureihen, bis zu dreimal aktualisiert und in drei Sprachen (Deutsch, Französisch, Italienisch). Gesamt werden somit bis zu 230 verschiedene Preislisten pro Jahr realisiert.In der Vergangenheit wurde für die Seitenherstellung ein Publikationssystem eingesetzt, welches für die bevorstehenden Anforderungen nicht mehr passte. 2016 stand die Einführung eines neuen Layouts für die Preislisten der Personenwagen im Schweizer Markt an. Das geplante Redesign brachte das bisherige System an seine Grenzen, eine technologische Erneuerung des Systems war daher notwendig. Zudem waren die Anpassungen von Templates stets mit einem hohen Aufwand verbunden, das wollte man künftig vermeiden. Zu diesem Zweck wurde das PIM-System mediaSolution3 (mS3) eingeführt.

Die Projektumsetzung war eine spannende Aufgabenstellung, die auch knifflige Herausforderungen mit sich brachte: Zum einen gab es die Aufrechterhaltung der beiden Preislisten-Produktionen zu bewältigen, die parallel im bestehenden und neuen Layout in Betrieb waren und gleichzeitig gesteuert werden mussten. Zum anderen erfolgte das Redesign nicht nur in neuem Layout, sondern auch mit überarbeitetem Inhaltskonzept. Es gab stark heterogene Inhaltsumfänge sowie eine unterschiedliche Anzahl an Modellen pro Baureihe und Preisliste. Stämpfli löste die Anforderungen in bester Zusammenarbeit mit dem Unternehmen und stellte dazu ein ausgesuchtes Projektteam zusammen.

Perfekte Preislisten nach Redesign

Im Herbst 2016 war es dann so weit: Die ersten Preislisten im neuen Look sowie unter neuem System wurden erstellt. Neben dem neuen Layout punkten die Unterlagen mit einem adaptierten Inhaltskonzept. Die Nutzung von Adobe InDesign als Layoutprogramm ermöglicht eine qualitativ hochwertige Darstellung. Dank des PIM-Systems mS3 können Updates, zum Beispiel bei Preisinflationen, rasch berücksichtigt werden, die Händler haben somit stets aktuelle Preislisten zur Verfügung. Mercedes kann bereits erste positive Bilanz ziehen: Die neuen Preislisten machen es sowohl Kunden als auch Händlern einfacher, sich in der Fülle an Ausstattungspaketen und Sonderausstattungen zurechtzufinden und ihr Fahrzeug zu konfigurieren.

Für Stämpfli Publikationssysteme war dieses Projekt ein Besonderes, erläutert Simon Lattmann: „Die Aufrechterhaltung der bestehenden Produktion und die gleichzeitige Einführung eines neuen Systems für das Redesign war für uns die grösste Herausforderung. Der Parallelbetrieb von zwei unterschiedlichen Systemtechnologien für zwei verschiedene Preislisten-Typen war selbst für uns eine nicht alltägliche Aufgabe. Vor allem, wenn die fast unmögliche Planbarkeit der beiden Preislistenproduktionen berücksichtigt wird. Durch situatives Reagieren und dank grosser Flexibilität der Medienvorstufe ist es uns jedoch gelungen, diese Hürden bestens zu meistern. Vor allem freut es uns, dass wir mit diesem Projekt zeigen konnten, wie mit Hilfe eines PIM-Systems ein umfangreiches Redesign gelingt und Kaufentscheidungsprozesse massgeblich unterstützt werden.“

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Wir sind Ihr Ansprechpartner:
Beratung PIM- und E-Business

MageUnconference 2017 in Köln – ein Rückblick

Am vergangenen Wochenende (3. bis 5. März) fand die MageUnConference in Köln statt,  ich hatte das Glück dabei zu sein.

Das Format der Unconference ist absolut einzigartig. Im Vergleich zu einer typischen Magento Konferenz wie der Meet-Magento oder der Mage-Titans, bietet die Unconference eine etwas anderes Programm. Der Hauptunterschied der Unconference zu konventionellen Konferenzen ist, dass es keine fixe Agenda und vorgängig definierte Referenten gibt.

Während der ersten Stunden der Veranstaltung kann jeder Teilnehmer Themen  vorschlagen, die ihn interessieren und zu denen man etwas erfahren oder diskutieren möchte. Themen werden in Form von Brainstormings mit Moderatoren besprochen oder  als vorbereitete Präsentation vorgetragen.

Ähnliche Themengebiete wurden im Vorfeld zusammengefasst, so dass sich in dieser Phase bereits eine Gruppe von Moderatoren findet, welche ein Thema gemeinsam bearbeiten kann. Sobald alle Themen gesammelt sind, erklärt jeder Moderator sein Thema. Anschliessend kann jeder Teilnehmer mit einem «Sticker» abstimmen, welche Themen am jeweiligen Tag vorgetragen und/oder diskutiert werden sollen.

Reiche Themenvielfalt: Zukunft von Magento, Bienenzucht und vieles mehr

Bereits am ersten Tag kamen viele spannende Themen zusammen, so wurde unter anderem über die Zukunft von Magento, die Bienenzucht, Continuous Deployments sowie  Community Engineering diskutiert und eine Einführung in Lockpicking gegeben.

Scrum in Agenturen

Zusammen mit Matthias und Dieter sprach ich im Raum mit dem hübschen Namen “Hello Kitty“ über Scrum in Agenturen. Während Matthias darüber berichtete, wie das bei LimeSoda umgesetzt wird, zeigte ich in meinem Beitrag auf, wie Scrum standortübergreifend und mit externen Partnern funktionieren kann. Passend zum Raum trugen wir selbstverständlich unsere Hello Kitty Hüte und selbstgefalteten Krawatten.

Party am Abend, gehackte Shops und Mitwirkung bei Magento 2

Auch am zweiten Tag ging es munter weiter, wobei munter wohl etwas hochgegriffen ist, denn nach der Party am Abend zuvor, war vor allem erst mal Kaffe und Frühstück angesagt. Beides wurde uns freundlicherweise durch die Veranstalter offeriert, genauso wie die Zwischenverpflegung und das Mittagessen.

Erneut gab es spannende Themen, so berichtet etwa Peter Jaap Blaakmeer was zu tun ist und worauf man zu achten hat, wenn ein Shop gehackt wurde.

Ein weiterer interessanter Beitrag kam von Oleksii Korshenko, Magento 2 Architect und Max Yekaterynenko, Director of Software Development beide von Magento. Dabei ging es darum, wie man bei Magento 2 mitwirken kann.

Dabei unterstützt wurden sie von drei Magento Master Anna, Fabian und David. Eben diese plus zwei weitere Mitglieder aus der Community sind berechtigt Pull Requests im Magento 2 Core zu genehmigen und so dafür zu sorgen, dass diese schneller abgearbeitet werden.

Fazit zur MageUnconference 2017

Fabian Blechschmidt  sagte zu Beginn der Konferenz: «It’s all about People and Coffee» – er hatte recht damit. Die Menschen, welche an einer solchen Konferenz teilnehmen , sind entscheidend. Weil diese die Themen vorschlagen, mitdiskutieren und sich bei einer Tasse Kaffee austauschen und Kontakte knüpfen.

Doch das es mit Kaffee allein nicht getan ist, wussten auch die Veranstalter, so gab es nicht eine, sondern gleich zwei Partys an denen man sich unterhalten und sich bei einem Glas Bier oder Wein, (evtl. auch mehr als nur eins) kennen lernen konnte.

Ein grosses Dankeschön!

Ich habe viel gelernt, nicht nur fachlich, sondern auch menschlich und das war unglaublich interessant für mich. 

Ein grosses Lob an die OrganisatorInnen Carmen, Fabian, Rico, Sonja und Tobias sowie alle ihre HelferInnen für das gelungene Wochenende. Ich komme gerne wieder!

Beeindruckende Vielfalt im Digitaldruck

Wachsende Produktion in ungewohnter Ruhe

Was dem Besucher in unserer Digitaldruckerei in Zürich-Wallisellen zuerst auffällt, ist die Ruhe – im Gegensatz zu einer klassischen Offsetdruckerei fehlt die typische Geräuschkulisse der Maschinen. Vier Digitaldruckanlagen für unterschiedliche Anforderungen bezüglich Farbe und Format bewältigen das stetig wachsende Produktionsvolumen. In der Weiterverarbeitung erhalten die Produkte die gewünschte Form (Schneiden, Falzen, Stanzen, Perforieren) oder werden zu fertigen Broschüren geheftet oder klebegebunden.

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Individualisierte Endprodukte und breites Angebot

Das Digitaldruckverfahren eignet sich hervorragend für kleinere Auflagen und besonders für die personalisierte und damit individuelle Ansprache Ihrer Zielgruppen. Dank den kurzen Herstellungszeiten können die Informationen stets topaktuell gehalten werden. Jedes Exemplar ist ein Unikat, und so können originelle und clevere personalisierte und individualisierte Kommunikationskonzepte problemlos und kostengünstig umgesetzt werden. Die Produktpalette reicht von Werbedrucksachen wie Visitenkarten, Flyern oder Broschüren, POS-Materialien oder Lerndokumentationen bis zu Geschäftsberichten, Kundenmagazinen oder individualisierten Verkaufsdokumentationen. Spannend sind auch Hybridproduktionen, mit einem im Offsetverfahren produzierten Vordruck und dem individuellen Eindruck im Digitaldruck. Selbst bei der Auswahl des gewünschten Papiers steht eine grosse Auswahl an verschiedenen Sorten von 80 bis 350 g/m2 zur Verfügung.

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Effiziente Auftragsabwicklung

Das kleine, motivierte Team mit zehn Personen verarbeitet bis zu 500 Aufträge pro Monat und ermöglicht dank seiner Flexibilität und Schnelligkeit manch unmöglich scheinenden Termin. Noch schneller und einfacher erfolgt die Bestell- und Auftragsabwicklung über unser Web-to-Print-Portal SMART_Lab mit Produktauswahl, Warenkorb und transparentem Ablauf.

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Interessieren Sie sich für unsere Dienstleistungen? Michael Kriegel, Kundenberater Digitaldruck, kümmert sich gerne um Ihr Anliegen.

E-Mail: michael.kriegel@staempfli.com, Tel. +41 44 309 90 80

Magento-Online-Katalog für GIMOTA

In Europa gehört GIMOTA zu den führenden Herstellern für Stecker in Eisenbahnfahrzeugen. Mit dem PIM-System mediaSolution3 und einem Online-Katalog basierend auf der Magento Community Edition setzt GIMOTA für effiziente Publikationsprozesse auf Lösungen von Stämpfli. Für den auch optisch modernen Auftritt zeichnet Stämpfli Kommunikation verantwortlich. 

Startseite www.gimota.com

Der Produktfinder nimmt schon auf der Startseite einen prominenten Platz ein.

Seit der Gründung 1961 hat sich die GIMOTA AG auf die Eisenbahnbranche spezialisiert. Auf Rundstecker und Datenstecker folgten Eigenentwicklungen, unter anderem für Hochstrom- und EMV-geschützte Verbindungen. GIMOTA-Stecker werden weltweit in den verschiedensten Eisenbahntypen eingesetzt und erfüllen Standardanforderungen genauso wie landesspezifische Sonderwünsche. Sie stellen aber auch in vielen stationären Anwendungen einwandfrei funktionierende Verbindungen sicher.

«Wir sind stolz auf den zeitgemässen Webauftritt, der unsere Produkte schnell auffindbar macht und im besten Licht zeigt.»
Stephan Spühler, Marketingleiter GIMOTA AG

Produktseite mit CAD-Ansicht in 3D

Umfassende Produktinformationen erhält der Online-Katalog automatisiert aus dem PIM-System mediaSolution3.

Produktdaten auffindbar gemacht

Magento-E-Commerce-Lösungen sind nach wie vor führend in Sachen Produktpräsentation – auch für Suchmaschinen. Damit bietet der neue Online-Katalog von GIMOTA beste Voraussetzungen für Google & Co. und für weiteres Suchmaschinenmarketing nach Bedarf. Dafür, dass Ingenieure rasch den richtigen Anschluss finden, sorgen ein merkmalsbasierter Produktfinder und die übersichtliche Kategorienstruktur. Im Hintergrund sorgt die medienneutrale Datenhaltung im PIM-System mediaSolution3 für Konsistenz und effiziente Datenpflege.

Überzeugen Sie sich selbst vom Resultat auf www.gimota.ch.

Integrierte Prozesse vom ERP bis zur Website

Produktdaten aus der Warenwirtschaft werden via Schnittstelle ins PIM-System mediaSolution3 importiert. Dort ergänzt sie das Marketing mit Texten, Bilddaten, CAD-Links und Informationen zu technischen Merkmalen. Via Standardschnittstelle werden sie dann in die E-Commerce-Lösung Magento importiert und vollautomatisch im Online-Katalog zugänglich gemacht. Neben dem Online-Produktkatalog stellt Magento auch ein Content-Management-System für redaktionelle Inhalte zur Verfügung, mit dem GIMOTA die modernen Websites in drei Sprachen (Deutsch, Englisch und Russisch) selbstständig pflegt.

Lösungsmerkmale GIMOTA-Katalogsystem und -Website

  • Anbindung an das PIM-System mediaSolution3
    • Konzeption und Umsetzung Datenmodell
    • Schnittstelle zum ERP-System PSIpenta
    • Schnittstelle PIM–Magento
  • Suchfunktion für E-Katalog mit Produktfinder
  • Integration umfassender CAD-Features via PARTcommunity (Cadenas)
  • eigenständige Top-Level-Domain pro Sprachversion
  • Webdesign von Stämpfli Kommunikation

Integrierte Leistungen von Stämpfli

Im Team der Stämpfli AG arbeiteten Spezialisten aus den Abteilungen Kommunikation, Publikationssysteme und Internet zusammen. An der integrierten Gesamtlösung massgeblich beteiligt waren:

  • Stephan Läderach, Projektleitung
  • Valentin Giselbrecht, Magento-Entwicklung und -Integration
  • Simona Baira, Interaction Design

Unser Berater für E-Commerce, Online-Shops und Online-Kataloge, Marky Goldstein, spricht gerne mit Ihnen über ähnliche oder ganz andere Anforderungen.