Das Wesen des B2B-E-Commerce

Was gibt es Besonderes im B2B-E-Commerce?

Dem digital integrierten B2B-Geschäft wird rasantes Wachstum vorausgesagt. Ein Markt, wo nicht nur das Produktangebot und die Preise eine Rolle spielen, sondern auch die Arbeitseffizienz, die persönlichen Beziehungen, die gemeinsamen Strategien und der umgesetzte Komfort. Und dies alles trotzt einer doch teils unbehaglichen Kompliziertheit, deren Bändigung viele überfordert.

Ja, B2B-E-Commerce – das Business-to-Business-Geschäft in Netzwerken von Firmen – ist komplexer oder zumindest anders als der Handel mit Endkunden (B2C; Business-to-Consumer).

Account-Strukturen und Beziehungen

Weil man nicht nur mit Personen handelt, sondern auch mit Organisationen, gibt es schon dadurch wesentliche Unterschiede zum B2C. Die Kunden sind (meist) zwar auch Menschen, aber diese können in Organisationen mit Substrukturen arbeiten. Beispielsweise verkauft man Material an eine Universität und an deren Fakultäten. Oder an einen Konzern und an dessen Geschäftseinheiten. Daher stellt sich immer die Frage: Wer sind denn unsere Kunden? Diese Frage ist wesentlich und nicht immer leicht zu beantworten. In manchen Fällen hat man es gar mit Käuferketten zu tun, z.B. ein Produzent beliefert Distributoren und diese beliefern Händler, welche das Produkt aufgrund der Nachfrage der Endkunden bestellen.

Wer bestellt denn?

Auch in Firmen informieren sich Menschen. Kaufentscheidungen fallen jedoch häufig auch im Team, oft vorbereitet durch Sachverständige und gesteuert durch definierte Entscheider. Das Kaufverhalten wird durch Kaufrechte und freigegebene Budgets mitbestimmt.

Wie kommt es zur Bestellung?

Klar, es gibt die Dinge, die man einfach so mal schnell in den Warenkorb legt und abdrückt. Aber häufig dreht es sich im B2B um Konfigurationen von Anfragen, Bestellungen, Objekten oder gar Projekten, und der Prozess ist ein länger laufendes Zug-um-Zug-Geschäft.

Die Usability im B2B-E-Commerce

Im B2B werden Dinge etwas anders bestellt als im herkömmlichen T-Shirt-Store. Statt dem Warenkorb trifft man häufiger auf

  • speicherbare Bestelllisten
  • Schnellbestellungen
  • Direktbestellungen
  • Offerten-Anfragen
  • Verhandlungsräume
  • komplexere Konfiguratoren
  • One Click Order
  • Engineering oder massgeschneiderte Produkte on demand
  • und ähnliches.

Letztlich geht es darum, sowohl dem Menschen wie auch der Maschine die Arbeit zu erleichtern.

Internet of Things, oder der bestellende Kühlschrank

Schon lange wird davon gesprochen und langsam – wirklich langsam – wird es Realität. Eine Waage bestellt Schrauben für den Feinmechaniker. Ein Kühlschrank kümmert sich selbst um den Nachschub. Ein Roboter verpackt die Lieferung. Eine Drohne der Post liefert das Paket aus. Zukunftsmusik? Jein, man weiss es nicht so genau. Die Schweizer Wirtschaft arbeitet am Fortschritt, das ist unübersehbar. Und so wird er wohl kommen auf die eine oder andere Art und Weise – zumindest wo sinnvoll.

Nicht nur die Nachfrage und die Konkurrenz definieren die Preise, auch die Supply Chain redet mit

Im B2B sind kundenspezifische Preise schon länger die Norm. Dank der verbesserten Verfügbarkeit integrierter Daten werden die Preismodelle verfeinert und innovative Preisberechnungsalgorithmen basierend auf Menge, Kosten, Margen, Wettbewerb, Verfügbarkeit (u.a.) beginnen, den Markt neu zu definieren.

Gimota: E-Shop auf Basis von Magento und mediaSolution3 PIM – realisiert von Stämpfli Internet

Customer + Relationship

B2B-Kunden wollen gut betreut werden und hierfür soll man sich auch etwas Zeit nehmen. Der Kontakt Mensch zu Mensch, wie auch die gemeinsame Sicht auf Daten und Prozesse sind zentral. Dank der integrierten Arbeitsweise entstehen zusammenspannende Seilschaften.

Marketingautomation an allen Touchpoints

Heute werden Produkt- und Marketinginformationen an verschiedensten Touchpoints eingesetzt. Ohne die richtigen Systeme ist dies aber kaum effizient zu schaffen. Inhalte werden zum Beispiel für Contentmarketing gebraucht. Die gleichen Informationen kommen aber auch in der E-Commerce-Lösung oder dem technischen Datenblatt zum Einsatz.

Ein Produzent bewirbt seine Produkte in Form von Lehrmitteln und Know-how (Content-Marketing) und fördert so die Nachfrage. Der Hersteller hat aber nicht immer Kontakt zum Endkunden oder will nicht ausschliesslich direkt verkaufen. Vielmehr möchte er auch die Verteilung über den Handel fördern. Die Händler betreuen die Endkunden und brauchen hierfür gute und praktische Verkaufs- und Marketinginstrumente, um effizient beraten zu können (und um dies auch gerne zu tun).

In der Marketing Automation wird die Wirkung der Kommunikationsinvestition durch die gesamte Kette und an allen Touchpoints messbar umgesetzt. Es entstehen  Konversationen sowie Interaktionen und die Kräfte werden zugunsten einer guten Dienstleistung zielgerichtet eingesetzt – zumindest verspricht man sich das von der Zukunft. Die Beziehung will mit allen Teilnehmern gepflegt sein.

 

Gute Kunden gut behandeln

Gute, passende Kunden zu finden, ist das Ziel jedes Geschäfts. Denn jede Firma lebt vom Erfolg der zufriedenen Kunden, und die Kunden profitieren auch vom Erfolg der Firma.

Der Weg zu neuen Kunden führt sehr oft über die bestehenden zufriedenen Kunden – gemischt mit einer Prise Strategie und Innovationsgeist.

Stämpfli Internet entwickelt E-Commerce-Lösungen – nicht nur für B2B. Aber immer passend zu Ihrer Situation, gut integriert und Ihren Möglichkeiten entsprechend. Und in guter Qualität. Gerne beraten wir Sie!

 

 

Magento 2: bereit für die Neuzeit im E-Commerce

Mit der Digitalisierung verändert sich das Informations- und Bestellverhalten der Kunden. Schon in wenigen Jahren werden die Generationen Y und Z die Mehrheit der Konsumenten bilden. Oder wie Dominique Locher, CEO von Le Shop, zur demografischen Entwicklung sagt: «Im Jahr 2020 machen die sogenannten Digital Natives in der Schweiz den grösseren Teil der Bevölkerung und damit unserer Kunden aus. Die Marktanteile im Detailhandel werden folglich durch das Online-Wachstum künftig neu verteilt.»

Eine Kurzfassung dieses Artikels erschien in unserer Kundenzeitschrift Marginalie 1/2017.

E-Katalog Krieger AG, Ruswil, auf Laptop und Smartphone

Stämpfli hat diesen Wandel schon früh kommen sehen und das Leistungsportfolio der veränderten Welt angepasst. Die Automatisierung begann mit Fahrplandaten, es folgten Kataloge, aus Katalogen wurden Bestellsysteme und vernetzte Kundenbeziehungen. Die neue Generation von digital verwöhnten Kunden ist sich ein hohes Dienstleistungsniveau gewohnt. Selbstverständlich nutzt sie Google, Amazon und Facebook oder sendet Video-Nachrichten mit Snapchat. Aber auch die Senioren haben die Annehmlichkeiten des Internets entdeckt.

Der stationäre Handel muss sich neu erfinden. Doch die Marketing- und Logistikmöglichkeiten der Neuzeit stellen so vieles auf den Kopf, dass viele Unternehmen vom umfassenden Kulturwandel überfordert sind.

Wandel auch bei E-Shop-Software

Das E-Commerce-System Magento hat sich als Standardlösung bei Schweizer KMU bewährt. Anbieter und Hersteller bauen selbst Kundenbeziehungen auf und überlassen das Feld nicht den globalen Internet-Riesen. Viele Stämpfli Kunden sind damit sehr erfolgreich. Mit Magento 2 steht nun eine neue Generation am Start, um den aktuellen und den kommenden Bedürfnissen Rechnung zu tragen und die Ansprüche der Digital Natives zu erfüllen. Bedienkomfort, Zuverlässigkeit und Geschwindigkeit erforderten eine tief greifende Erneuerung.

Magento ist aber nicht nur ein Produkt, es steht auch für eine Philoshopie und für eine starke Community. Neben grossen Playern muss auch Platz für kleine sein, der Vertrieb soll dezentral bleiben. Mit dem guten Kosten-Nutzenverhältnis von Magento kann man mit einer überschaubaren Investition im KMU-Mittelfeld des Marktes mithalten, sei es in B2C oder B2B.

Erfolgsfaktoren der neuen Generation

Was sind die Ziele der Magento-Entwickler? Das Geschäftsmodell der kommerziellen Version Enterprise Edition basiert auf dem Umsatz der Händler. Bei Magento 2 stand darum neben solider Technik auch die Umsatzsteigerung der Händler im Fokus. Magento Inc. ist sich sehr wohl bewusst, wie die Shops verkaufen. Im B2C-Handel wird der Umsatz durch ein gutes Sortiment, funktionierendes On- und Offsite-Marketing, wettbewerbsfähige Preise, gute Usability, vertrauensbildende Liefer- und Rückgabe-Modalitäten sowie eine angenehm schnelle Website erreicht. Gerade bei wechselfreudigen Usern spielen Sympathie und das Vertrauen in einen Shop eine grosse Rolle. Im B2B-Handel sind Anbieter beliebt, die besonders effizientes Bestellen ermöglichen.

Magento: Verkaufs-Spezialist und Prozess-Generalist

Bestellungen lassen sich direkt in Magento verwalten wie in einer Warenwirtschaft. Sie können von A bis Z im Backend angelegt werden. Meist erfassen Kunden aber ihre Aufträge selbst im Frontend. Die Erfassung der Artikel, von Rechnungs- und Lieferadresse, Zahlungs- und Versandmethode kann zum Kunden ausgelagert werden.

Stämpfli Internet hat bereits mehrere Online-Shops mit Magento 2 erstellt, dank den gemachten Erfahrungen läuft die Entwicklung nun sicher und effizient. Gerne begleiten unsere Spezialisten auch Ihr E-Commerce-Projekt.

Magento ist ein erfolgreiches Shop-System, das bei jedem achten der Top-250-Shops der DACH-Region in Betrieb ist. Wie schon Magento 1 bietet auch Magento 2 die Möglichkeit, mehrere Shops mit eigenständigen Katalogen und Kundenstämmen auf unterschiedlichen Domains zu betreiben.

Was Kunden an Magento 2 schätzen:

  • Seiten laden schneller: Website-Besucher sehen die wichtigen Inhalte zuerst und müssen nicht warten, bis der gesamte Seiteninhalt übermittelt ist.
  • Höhere Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit der E-Shops, auch unter Last und in der fortwährenden Entwicklung
  • Einfachere Prozesse für Checkout und Registration (Screenflows)

Vorteile von Magento 2 für Shop-Betreiber:

  • Händler erhalten ein komplett überarbeitetes Backend, mit dem es sich schneller und einfacher arbeiten lässt
  • Händler erhalten diverse Verbesserungen in Bezug auf Angebotsgestaltung, Marketing, Content Management
  • Händler müssen sich bei wachsendem Erfolg ihrer Shops weniger Sorgen um Stabilität und Zuverlässigkeit machen
  • Tiefere Entwicklungs- und Updatekosten nach dem Upgrade – für die Zukunft

Die Magento-Spezialisten von Stämpfli Internet begleiten Ihre E-Commerce Initiative von A bis Z.

MageUnconference 2017 in Köln – ein Rückblick

Am vergangenen Wochenende (3. bis 5. März) fand die MageUnConference in Köln statt,  ich hatte das Glück dabei zu sein.

Das Format der Unconference ist absolut einzigartig. Im Vergleich zu einer typischen Magento Konferenz wie der Meet-Magento oder der Mage-Titans, bietet die Unconference eine etwas anderes Programm. Der Hauptunterschied der Unconference zu konventionellen Konferenzen ist, dass es keine fixe Agenda und vorgängig definierte Referenten gibt.

Während der ersten Stunden der Veranstaltung kann jeder Teilnehmer Themen  vorschlagen, die ihn interessieren und zu denen man etwas erfahren oder diskutieren möchte. Themen werden in Form von Brainstormings mit Moderatoren besprochen oder  als vorbereitete Präsentation vorgetragen.

Ähnliche Themengebiete wurden im Vorfeld zusammengefasst, so dass sich in dieser Phase bereits eine Gruppe von Moderatoren findet, welche ein Thema gemeinsam bearbeiten kann. Sobald alle Themen gesammelt sind, erklärt jeder Moderator sein Thema. Anschliessend kann jeder Teilnehmer mit einem «Sticker» abstimmen, welche Themen am jeweiligen Tag vorgetragen und/oder diskutiert werden sollen.

Reiche Themenvielfalt: Zukunft von Magento, Bienenzucht und vieles mehr

Bereits am ersten Tag kamen viele spannende Themen zusammen, so wurde unter anderem über die Zukunft von Magento, die Bienenzucht, Continuous Deployments sowie  Community Engineering diskutiert und eine Einführung in Lockpicking gegeben.

Scrum in Agenturen

Zusammen mit Matthias und Dieter sprach ich im Raum mit dem hübschen Namen “Hello Kitty“ über Scrum in Agenturen. Während Matthias darüber berichtete, wie das bei LimeSoda umgesetzt wird, zeigte ich in meinem Beitrag auf, wie Scrum standortübergreifend und mit externen Partnern funktionieren kann. Passend zum Raum trugen wir selbstverständlich unsere Hello Kitty Hüte und selbstgefalteten Krawatten.

Party am Abend, gehackte Shops und Mitwirkung bei Magento 2

Auch am zweiten Tag ging es munter weiter, wobei munter wohl etwas hochgegriffen ist, denn nach der Party am Abend zuvor, war vor allem erst mal Kaffe und Frühstück angesagt. Beides wurde uns freundlicherweise durch die Veranstalter offeriert, genauso wie die Zwischenverpflegung und das Mittagessen.

Erneut gab es spannende Themen, so berichtet etwa Peter Jaap Blaakmeer was zu tun ist und worauf man zu achten hat, wenn ein Shop gehackt wurde.

Ein weiterer interessanter Beitrag kam von Oleksii Korshenko, Magento 2 Architect und Max Yekaterynenko, Director of Software Development beide von Magento. Dabei ging es darum, wie man bei Magento 2 mitwirken kann.

Dabei unterstützt wurden sie von drei Magento Master Anna, Fabian und David. Eben diese plus zwei weitere Mitglieder aus der Community sind berechtigt Pull Requests im Magento 2 Core zu genehmigen und so dafür zu sorgen, dass diese schneller abgearbeitet werden.

Fazit zur MageUnconference 2017

Fabian Blechschmidt  sagte zu Beginn der Konferenz: «It’s all about People and Coffee» – er hatte recht damit. Die Menschen, welche an einer solchen Konferenz teilnehmen , sind entscheidend. Weil diese die Themen vorschlagen, mitdiskutieren und sich bei einer Tasse Kaffee austauschen und Kontakte knüpfen.

Doch das es mit Kaffee allein nicht getan ist, wussten auch die Veranstalter, so gab es nicht eine, sondern gleich zwei Partys an denen man sich unterhalten und sich bei einem Glas Bier oder Wein, (evtl. auch mehr als nur eins) kennen lernen konnte.

Ein grosses Dankeschön!

Ich habe viel gelernt, nicht nur fachlich, sondern auch menschlich und das war unglaublich interessant für mich. 

Ein grosses Lob an die OrganisatorInnen Carmen, Fabian, Rico, Sonja und Tobias sowie alle ihre HelferInnen für das gelungene Wochenende. Ich komme gerne wieder!

Magento-Online-Katalog für GIMOTA

In Europa gehört GIMOTA zu den führenden Herstellern für Stecker in Eisenbahnfahrzeugen. Mit dem PIM-System mediaSolution3 und einem Online-Katalog basierend auf der Magento Community Edition setzt GIMOTA für effiziente Publikationsprozesse auf Lösungen von Stämpfli. Für den auch optisch modernen Auftritt zeichnet Stämpfli Kommunikation verantwortlich. 

Startseite www.gimota.com

Der Produktfinder nimmt schon auf der Startseite einen prominenten Platz ein.

Seit der Gründung 1961 hat sich die GIMOTA AG auf die Eisenbahnbranche spezialisiert. Auf Rundstecker und Datenstecker folgten Eigenentwicklungen, unter anderem für Hochstrom- und EMV-geschützte Verbindungen. GIMOTA-Stecker werden weltweit in den verschiedensten Eisenbahntypen eingesetzt und erfüllen Standardanforderungen genauso wie landesspezifische Sonderwünsche. Sie stellen aber auch in vielen stationären Anwendungen einwandfrei funktionierende Verbindungen sicher.

«Wir sind stolz auf den zeitgemässen Webauftritt, der unsere Produkte schnell auffindbar macht und im besten Licht zeigt.»
Stephan Spühler, Marketingleiter GIMOTA AG

Produktseite mit CAD-Ansicht in 3D

Umfassende Produktinformationen erhält der Online-Katalog automatisiert aus dem PIM-System mediaSolution3.

Produktdaten auffindbar gemacht

Magento-E-Commerce-Lösungen sind nach wie vor führend in Sachen Produktpräsentation – auch für Suchmaschinen. Damit bietet der neue Online-Katalog von GIMOTA beste Voraussetzungen für Google & Co. und für weiteres Suchmaschinenmarketing nach Bedarf. Dafür, dass Ingenieure rasch den richtigen Anschluss finden, sorgen ein merkmalsbasierter Produktfinder und die übersichtliche Kategorienstruktur. Im Hintergrund sorgt die medienneutrale Datenhaltung im PIM-System mediaSolution3 für Konsistenz und effiziente Datenpflege.

Überzeugen Sie sich selbst vom Resultat auf www.gimota.ch.

Integrierte Prozesse vom ERP bis zur Website

Produktdaten aus der Warenwirtschaft werden via Schnittstelle ins PIM-System mediaSolution3 importiert. Dort ergänzt sie das Marketing mit Texten, Bilddaten, CAD-Links und Informationen zu technischen Merkmalen. Via Standardschnittstelle werden sie dann in die E-Commerce-Lösung Magento importiert und vollautomatisch im Online-Katalog zugänglich gemacht. Neben dem Online-Produktkatalog stellt Magento auch ein Content-Management-System für redaktionelle Inhalte zur Verfügung, mit dem GIMOTA die modernen Websites in drei Sprachen (Deutsch, Englisch und Russisch) selbstständig pflegt.

Lösungsmerkmale GIMOTA-Katalogsystem und -Website

  • Anbindung an das PIM-System mediaSolution3
    • Konzeption und Umsetzung Datenmodell
    • Schnittstelle zum ERP-System PSIpenta
    • Schnittstelle PIM–Magento
  • Suchfunktion für E-Katalog mit Produktfinder
  • Integration umfassender CAD-Features via PARTcommunity (Cadenas)
  • eigenständige Top-Level-Domain pro Sprachversion
  • Webdesign von Stämpfli Kommunikation

Integrierte Leistungen von Stämpfli

Im Team der Stämpfli AG arbeiteten Spezialisten aus den Abteilungen Kommunikation, Publikationssysteme und Internet zusammen. An der integrierten Gesamtlösung massgeblich beteiligt waren:

  • Stephan Läderach, Projektleitung
  • Valentin Giselbrecht, Magento-Entwicklung und -Integration
  • Simona Baira, Interaction Design

Unser Berater für E-Commerce, Online-Shops und Online-Kataloge, Marky Goldstein, spricht gerne mit Ihnen über ähnliche oder ganz andere Anforderungen.

Stämpfli an der SWISS ONLINE MARKETING & SWISS eBUSINESS EXPO vom 5. bis 6. April 2017 in Zürich

Die SWISS ONLINE MARKETING & SWISS eBUSINESS EXPO ist der Event für Marketing-, E-Commerce- und IT-Entscheider in der Schweiz. Stämpfli ist auch im Jahr 2017 an der Messe präsent. Besuchen Sie uns in der Halle 2 am Stand G.07.

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Philippe Mettler (Leiter Internet & Publikationssysteme) und Elmar Eichmann (Berater Publikationssysteme) stellen dabei im Rahmen einer Präsentation Herausforderungen und Lösungsvorschläge für eine effiziente und wirkungsvolle Produktkommunikation auf allen Touchpoints vor.

Evolution der Produktkommunikation auf allen Kanälen

Die Lebenszyklen von Produkten werden immer kürzer, die Sortimente grösser. Die Anforderungen an Produktmarketing und Vertrieb steigen: kurze Durchlaufzeiten, enge Budgets, hohe Umsatzziele, enger Zielgruppenfokus.
Wir stellen Lösungen vor, mit denen Sie das Management Ihrer Produktinformationen im Griff haben und diese effizient auf allen Kanälen publizieren können. Der geschickte Einsatz von Systemen ist dabei eine wichtige Grundlage. Um mit Ihrem Produktmarketing erfolgreich zu sein, müssen Sie einerseits Produktdaten medienneutral bereitstellen. Andererseits können Sie Kunden begeistern, indem Sie ihnen Produktinformationen zur richtigen Zeit in einfach zugänglichen Kanälen zur Verfügung stellen. Wechseln Sie vom Push- zum Pull-Prinzip – und praktizieren Sie dabei nicht nur Produktwerbung, sondern erfahren Sie gleichzeitig mehr über Ihre Kunden und deren Bedürfnisse.
Lernziele des Vortrages:
  • Welche Chancen bietet ein optimiertes Produktinformationsmanagement, und wo liegen die grossen Herausforderungen?
  • Wie können Lösungen für ein effizientes Produktmarketing aussehen?
  • Welches sind die kommenden Entwicklungen im Produktmarketing?

Ihr Eintritt an die SOM

Benötigen Sie ein Eintrittsticket? Melden Sie sich bei uns, gerne lassen wir Ihnen eine Einladung zukommen: marketing@staempfli.com.

Magento 2 Code-Generator in Dänemark vorgestellt

Anfang Februar fand im dänischen Ort Vejle die zweite Meet-Magento-Konferenz in Dänkemark statt. Juan Alonso, Magento-Entwickler im Team von Stämpfli Internet, war als Referent eingeladen und gehörte zu einem exklusiven Kreis von Teilnehmenden aus dem Ausland.

Code-Zeilen

Nicht sexy, aber schnell: Magento Code automatisch generieren.

Meet Magento Dänemark: Schneller entwickeln mit Magento 2

Unter dem Titel «Develop faster on M2 using code generation tools» gab Juan den dänischen Kollegen seine Erfahrungen in der Entwicklungsarbeit mit Magento 2 weiter. Insbesondere stellte er die Möglichkeiten für effizienteres Entwickeln in Projekten mit Tools für die automatische Generierung von Magento-2-Code vor. Bereits existieren mehrere solche Tools für Magento 2:

Neben diesen Tools stellte Juan auch einen von ihm selber entwickelten Code Generator vor. Auch dieser steht auf GitHub zur freien Verfügung:
github.com/staempfli/magento2-code-generator.

Wie das funktioniert, kann man auch auf Youtube sehen:
http://www.youtube.com/playlist?list=PLBt8dizedSZCxuqK41vG01_MngJQPRuMj

Interessante Menschen, spannende Vorträge und Trolle

Neben vielen spannenden Gesprächen mit den dänischen Kollegen, berichtet Juan, dass es in Dänemark auch Trolle zu sehen gab. Hier der Beweis:

Ihre Magento-Agentur für effiziente Projekte

Stämpfli Internet ist nicht die grösste Schweizer Magento-Agentur – aber wir haben tolle Entwickler, die als Referenten international gefragt sind. Mit Standorten in Bern und in Zürich sind wir nahe bei den Kunden und realisieren anspruchsvolle E-Shops für B2B und B2C, gerne auch in Verbindung mit unserem PIM-System mediaSolution3. Mit der leistungsfähigen und flexiblen Open-Source-Software Magento entwickeln wir E-Commerce-Lösungen, die Kunden, Suchmaschinen und Auftraggeber begeistern – dank Magento 2 und Code-Generatoren jetzt noch effizienter.

Bei Interesse für neue Shop-Projekte oder eine Migration von Magento 1 auf Magento 2 beraten Sie unsere E-Commerce-Spezialisten gerne.

Virtual Reality: Es wird langsam ernst

Schon länger geniesst das Thema Virtual & Augmented Reality (VR/AR) grosse mediale Aufmerksamkeit. Bis jetzt noch ohne allzu viel Einfluss auf unser tägliches Leben. Kaum jemand nutzt 3D-Brillen regelmässig. Was aber klar ist: Trägt man die Brillen, ist das Erlebnis beeindruckend.

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Einmal die VR-Brille aufgesetzt, verlässt man augenblicklich die Realität und versinkt gänzlich in der virtuellen Welt. Dies kann bisweilen beängstigende Ausmasse erreichen, hinterlässt aber auch tiefe Eindrücke.

Ein Problem: die Verfügbarkeit der Gräte und der Inhalte

Ein Problem ist heute die Hardware. Leistungsstarke Systeme wie die Oculus Rift oder die HTC Vive sind in Anschaffung teuer und Handhabung umständlich. Einfache Lösungen, welche z.B. mit Smartphones funktionieren, haben dagegen noch Einschränkungen. Geräte für augmented Reality gibt es derzeit kaum auf dem Markt. Das prominenteste Projekt, die HoloLens von Microsoft, ist heute praktisch nur für Entwickler interessant.

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Microsoft Hololens (Bild: Microsoft.com)

Ein weiteres Projekt für die Nutzung von augmented Reality ist Google Tango. Es steckt ebenfalls noch in den Kindeschuhen und es gibt erst vereinzelte Geräte, die diese Technologie unterstützen. Es ist aber gut möglich, dass Google Tango oder eine vergleichbare Technologie bald Standard in Smartphones sein wird.

Jetzt jedoch kommt langsam Bewegung in die Gamebranche. Sonys Spielekonsole PS4 erhält eine VR-Brille als Erweiterung. Der Wechsel vom Bildschirm zur Brille beginnt – wenn auch langsam. Immer noch ist der Tragekomfort der Geräte nicht ideal und der Gebrauch führt bei manchen (noch) zu Übelkeit.

Mit der Verbesserung der Hardware entstehen je länger je mehr auch kommerziell spannende Inhalte.

Auch das Generieren von Content für VR/AR-Brillen wird immer einfacher. Für die Aufnahme von 360°-Bildern und 360°-Filmen gibt es mittlerweile eine Vielzahl von geeigneten Kamerasystemen für jedes Budget.

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Kamera für 360 Grad Aufnahmen (Bild: samsung.com)

Hypes und Chancen für den E-Commerce

Gerade in der kommerziellen Anwendung eröffnen sich sehr spannende Chancen mit VR und AR. Onlineshops bietet sich die Möglichkeit, Produkte wesentlich besser erlebbar zu Präsentieren. Gegenstände können im Raum dargestellt und von allen Seiten betrachtet werden. Grössenverhältnisse werden realistisch und plastisch.

Schon länger «gehyped» wird das virtuelle Anprobieren von Kleidern. Dies nicht nur im Zusammenhang mit VR-Brillen, sondern auch auf dem klassischen Bildschirm. Der Onlinehandel mit Kleidern boomt und eine der grössten Herausforderungen für die Händler sind dabei die Retouren. Somit ist es nur verständlich, dass die Händler diese reduzieren wollen. Bislang konnte sich die virtuelle Anprobe aber keineswegs durchsetzen. Otto erklärt auf dem Firmenblog, warum das bei ihnen so ist:

«Größte Herausforderung bei vielen Technologien der virtuellen Anprobe sind die komplexen Prozesse, darunter das genaue Erfassen von Massdaten zu jedem einzelnen Kleidungsstück im Sortiment. Die lückenlose, möglichst automatisierte Erfassung von Kunden- und Artikeldaten, eine schlüssige Algorithmik sowie die ansprechende Ergebnisdarstellung sind wesentliche Komponenten bei der virtuellen Anprobe. Das Zusammenspiel muss so gut funktionieren, dass der Kunde gegenüber einer Mehrfachbestellung und kostenloser Retoure einen signifikanten Mehrwert erkennt, sonst wird er die Lösung ignorieren.»
Henning Mielkau vom Innovation Management der Otto Group

Lieferketten noch nicht vorhanden

Ein grosses Problem sind also die lückenlosen Prozesse für die Generierung und die Verwaltung der benötigeten Daten. Will man ein Objekt im virtuellen Raum darstellen, müssen die Daten dazu zwingend vorhanden sein. Dies kann komplex sein. Bei Kleidern geht es zum Beispiel nicht nur um die eigentlichen Dimensionen, sondern auch um die Frage, wie sich die Kleidung am Körper verhält. Wie dehnt sich der Stoff, wo entstehen Falten? Idealerweise entstehen die benötigten Daten bereits beim Hersteller der Güter. Davon sind aber die meisten Branchen noch weit entfernt. Aber nicht nur die Lieferanten können die Daten oft nicht bereitstellen. Auch vielen Händlern und Shopbetreibern fehlen die Systeme um die Daten verwalten und für die jeweiligen Kanäle und Geräte aufbereiten zu können.

Was gibt es schon? Wo sind die nahe liegenden Einsatzgebiete?

Es gibt Bereiche, bei denen der Einsatz von VR bereits Realität ist oder es in absehbarer Zeit sein wird.

Neuwagen-Konfigurator

Eine prädestinierte Anwendung für VR Brillen ist zum Beispiel das Konfigurieren eines Neuwagens. Zum einen gibt es oft unzählige Varianten für die Gestaltung. Das heisst, es ist fast unmöglich, beim Händler genau das Auto seiner Wahl vorzufinden. Zum andern ist die Gestaltung des neuen Autos für viele eine Emotionale und wichtige Angelegenheit. Das heisst, die Kunden setzten sich intensiv damit auseinander.

Beispiele dazu gibt es von BMW und von AUDI.

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Bild: Audi

Möbel/Einrichtung

Interessante Möglichkeiten bieten sich im Bereich der Inneneinrichtung und der Möbel. Wer sich schon einmal anhand verschiedener Muster von Plättli (Fliesen) für den neuen Küchenboden entscheiden musste, weiss wie schwierig das ist. Wie wirkt das Produkt auf einer grossen Fläche? Wie sind die Lichtverhältnisse? Wie wirkt das zusammen mit der weiteren Einrichtung? Bereits heute arbeiten Architekten regelmässig mit 3D-Renderings. Das kann helfen, ist aber noch sehr eingeschränkt. «Wirklich» durch die künftige Küche gehen zu können und diese dabei in verschiedenen Konfigurationen anzuschauen, ermöglicht eine wesentlich plastischere Vorstellung davon, wie der Ausbau letztlich werden wird. Ikea hat dazu ein Beispiel umgesetzt.

Tourismus

Hotelzimmer und Aussicht auch als 360°-Ansicht anzubieten, ist bereits verbreitet. Es ist gut möglich, dass dies schon bald zum Standard wird.

Beispiele dazu von Tessin Tourismus, Wien, Tourism Australia.

Was kommt nun?

Wie genau die VR/AR-Technologien in unserem Alltag Einzug halten und wie schnell das wirklich geht, lässt sich noch nicht mit Sicherheit sagen. Auch nicht wie flächendeckend dies passiert. Unser Medienkonsum und somit auch unsere Marketingaktivitäten werden die neuen Darstellungsformen aber spürbar beeinflussen. Womöglich kennen wir heute jene Konzepte, die sich letztlich durchsetzen werden, noch nicht. Dafür ist es noch zu früh. Aber es steckt ein grosses Marktpotential in der neuen Technologie. Facebook hätte sonst kaum für 2 Milliarden Dollar Oculus Rift gekauft – und das bereits 2014. Goldman Sachs geht davon aus, dass im Jahr 2025 rund 100 Millionen VR-Brillen auf dem Markt sind. Das ergibt ein Marktpotential von 80 Milliarden (!) Dollar. Ein solches Potential wird sicher hart umkämpft werden, was die Innovation vorantreiben wird.

Aktuell können viele Marketingaktionen mit VR-Technologie noch als Spielerei oder Experiment bezeichnet werden. Aber sie bieten heute die Chance, herauszustechen. Und in nicht allzu ferner Zukunft werden sie wohl bei vielen zum Alltag gehören.

Eines ist aber klar: Wenn Sie VR künftig als Marketingkanal nutzen wollen, müssen Sie sich schon heute vorbereiten. Es lohnt sich, das Thema gut zu beobachten. Wir dürfen gespannt sein, was hier in den nächsten Jahren auf uns zukommt!

Selber erleben bei Stämpfli Internet

Wenn Sie das Gefühl mit einer VR-Brille hautnah erleben möchten, besuchen Sie doch unsere Webagentur am Hauptsitz in Bern. Wir haben verschiedene Systeme einsatzbereit, mit denen Sie persönlich erste Erfahrungen mit den neuen Möglichkeiten machen können.

Was kostet eine Website wirklich?

Was kostet eine einfache Website? Was kostet ein E-Shop mit PIM-System? Was kostet eine Verbandswebsite? Was kostet eine Landingpage für eine Werbekampagne? – Die Berater unserer Webagentur sind fast täglich mit solchen Fragen konfrontiert. Auf der Basis ihrer  langjährigen Erfahrung soll Ihnen dieser Artikel helfen, Ihr Projekt oder Vorhaben einzuordnen. Auf die wichtigsten Kostenfaktoren für eine Website gehen wir ebenso ein wie auf die Verlässlichkeit von Offerten und auf Sparmöglichkeiten. Wichtige Fragen, denn die Kosten sind ein entscheidender Erfolgsfaktor für jedes Webprojekt.

Drei Laptops, auf dem Bildschirm: Pistenfahrzeug, Lieferwagen, Velo

Was würden Sie sagen, wenn Sie jemand fragt, was man in der Schweiz so für ein Fahrzeug ausgeben muss? – Es kommt halt drauf an: Ein Occasions-Velo, ein Familienkombi und ein Pistenfahrzeug haben wenig gemeinsam, weder beim Preis noch beim Nutzen – und genauso ist es auch bei Websites. Nur nach den Kosten zu fragen, ist falsch; es gilt immer eine Kosten-Nutzen-Frage zu stellen.

Was braucht es für ein Webprojekt?

Einen Internetauftritt zu erneuern, gibt viel zu tun: Ziele vorgeben, Konzept erstellen, Ausschreibung durchführen, Agentur auswählen, Gestaltung definieren, Umsetzung steuern, Inhalte beschaffen und erfassen, alles durchtesten, Kunden informieren, Werbung schalten, Erfolgskontrolle, Optimierungsmassnahmen planen, … diese Aufgaben gibt es in jedem Webprojekt. Je nach Fähigkeiten und Verfügbarkeit von Mitarbeitenden kann ein Auftraggeber davon mehr oder weniger selber machen, dabei spricht man von internen Aufwänden. Alles andere kann in den Auftrag für eine Webagentur gepackt werden, hier spricht man dann von externen Kosten.

Halbe Kostenwahrheiten

Bei Webprojekten wird, wie auch bei anderen Aufgaben, oft nur die eine Seite der Kosten betrachtet: die externe. Auch Radio SRF vermittelte kürzlich leider den Eindruck, dass KMU-Websites fast gratis zu haben seien. Gerade bei vermeintlich einfachen Webprojekten für KMU oder kleine Verbände ist das aber nicht einmal die halbe Wahrheit. Natürlich kann man auch mit dem Occasions-Velo nach Paris radeln. Aufgrund der benötigten Zeit und des Pannenrisikos ist es für Geschäftsreisende aber sicher nicht das wirtschaftlichste Verkehrsmittel.

Wer eine Vollkostenrechnung macht, zählt im Budget interne und externe Aufwände zusammen. So kommt man schnell auf 30 000 Franken für eine einfache Website oder eine halbe Million für einen E-Shop – wobei die internen Aufwände praktisch immer grösser sind als die externen.

Ist das nicht viel zu teuer? Nein: Eine Website ermöglicht es der ganzen Welt, Ihre Informationen dann zu finden, wenn sie wirklich gebraucht werden. Im E-Shop können bestehende und neue Kunden Ihre Angebote kaufen. Was würde es kosten, eine Broschüre oder eine Zeitungsanzeige nur schon in der ganzen Schweiz zu verbreiten? Was kostet ein (zusätzliches) Verkaufslokal mit Verkaufspersonal? Was kostet ein Aussendienstmitarbeiter mit Geschäftsauto? Wenn man die Wirkung berücksichtigt, ist eine professionelle Website das Geld allemal wert. Ein unprofessioneller Auftritt dagegen schadet in der Regel mehr als er nützt und ist darum auch einen bescheinden Betrag nicht wert.

Kostenfaktoren in jedem Webprojekt

Viele Arbeiten können Auftraggeber selber übernehmen, wenn Sie in Kommunikation und Marketing über entsprechend qualifizierte und erfahrene Leute verfügen. Zu den Aufgaben, die intern ausgeführt werden können, gehören:

  • Analyse, Beratung
  • Konzept und Pflichtenheft erstellen
  • Webdesign (Corporate Design)
  • Inhalte redigieren, neue Texte schreiben, Übersetzungen
  • Bilder beschaffen (Bildrechte)
  • Anwenderschulung und -support
  • Inhalte erfassen (bzw. importieren)
  • Marketing-Massnahmen

Auch in grossen Organisationen sind kaum je genügend qualifizierte Ressourcen frei, um eine Website intern zu entwickeln. Für den Entwicklungsaufwand und, davon abhängig, den Aufwand für das Testing und die Qualitätssicherung sind massgeblich:

  • Zielsetzungen
  • Art der Website, Funktionalität
  • Benötigte Systeme, evtl. Schnittstellen

Nach der Konzeption und der Entwicklung fallen Kosten für Betrieb und Weiterentwicklung an, auch hierfür sieht man oft viel zu tief angesetzte Budgetzahlen. Vergessen gehen oft:

  • Erfolgskontrolle
  • Aktualisierung
  • Optimierung
  • Ausbauschritte

Im nächsten Abschnitt zeigen wir Ihnen die Bandbreiten auf, in denen sich diese Initialkosten bei Webprojekten üblicherweise bewegen.

Kostengrössen

Achtung: Der Totalbetrag in den unten stehenden Tabellen umfasst die Vollkostenrechnung mit internen Aufwänden und externen Kosten für die Erstellung und z.T. auch die Vermarktung von Websites. Es handelt sich somit nicht um Preise von Stämpfli Internet, sondern um geschätzte Grössen basierend auf unserer langjährigen Praxis im Schweizer Markt. Eine detaillierte Zusammenstellung der enthaltenen Positionen ist auf Anfrage beim Autor erhältlich. Alle Angaben sind Richtwerte in Schweizer Franken.

Kosten für eine kleine Website

Ganz kleine Websites oder Blogs lassen sich auch mit komplett standardisierten Homepage-Baukästen erstellen. Dazu braucht es gar keine Agentur, aber das Resultat entspricht dann meist auch der Fahrzeugkategorie Velo. Mit externer Unterstützung sieht die Situation so aus:

Kleine Website Kosten ab Kosten bis
interne Kosten ca. 17’500.– 120’000.–
externe Kosten ca. 16’000.– 45’000.–
Total 33’500.– 165’000.–

Kosten mittlere Website bis Portal

Höhere Komplexität und individuellere Lösungen erfordern ein Gesamtbudget in der Grössenordnung eines gut ausgestatteten Tesla Model S oder mehr.

Mittlere Website/Portal Kosten ab Kosten bis
interne Kosten ca. 65’000.– 379’000.–
externe Kosten ca.  55’000.–  220’000.–
Total 130’000.– 599’000.–

Kosten für einen Online-Shop

Beim E-Shop gilt das gleiche wie bei den Websites: Für ganz kleine Sortimente reicht ein Standard-Baukasten oder eine kleinere Erweiterung zum CMS. In der Tabelle berücksichtigen wir individuelle Lösungen für grössere Sortimente – inklusive allfällige Schnittstellen zu ERP und PIM.

Online-Shop Kosten ab Kosten bis
interne Kosten ca. 65’000.– 345’000.–
externe Kosten ca. 75’000.– 275’000.–
Total 140’000.– 620’000.–

Checks für individuelle Bedürfnisermittlung

Eine aussagekräftige Bandbreite für Ihr spezifisches Projekt ermitteln wir gerne gemeinsam mit Ihnen im Rahmen eines Checks. Dafür bewähren sich unsere Standardangebote, die wir gerne an individuelle Bedürfnisse anpassen:

Webofferten vergleichen – Reserve im Budget einplanen?

Offerten vergleichen ist sehr anspruchsvoll, selbst wenn ein präzises und zielorientiertes Pflichtenheft vorliegt. Ist diese Voraussetzung nicht erfüllt ist es praktisch unmöglich.
Kostentreue: Wenn von Anfang an realistisch kalkuliert wurde, wird es kaum Mehrkosten geben. Anbieter, die dank einem tiefen Preis das Rennen machen, müssen später jede kleinste Anpassung knallhart verrechnen.
Reserve: Wir empfehlen, wie bei einem Hausbau ca. 10 Prozent für Unvorhergesehenes zu budgetieren. Kleine Zusatzwünsche tauchen oft noch während dem Projekt auf.
Das Wichtigste bei der Partnerwahl: Letztlich sollte sich der Auftraggeber für eine Agentur entscheiden, der man vertrauen kann.

Geld sparen im Webprojekt

Es geht immer günstiger! Neben Eigenleistungen – die ja bei ehrlicher Betrachtung auch nicht gratis sind – stehen bei Webprojekten zwei Begriffe im Vordergrund: Standards und Verzicht. Verhandeln kann man natürlich auch. Aber bitte mit Augenmass, denn wenn die Webagentur unter extremem Kosten- und/oder Zeitdruck steht, tut das dem Ergebnis nicht unbedingt gut.

Standardsystem, Standard-Design, Standard-Modul, …

Standardsysteme werden immer besser, für viele Ansprüche sind sie heute gut genug. Das ist der Grund, warum Stämpfli Internet auf die bewährten Opens-Source-Standards TYPO3 und Magento setzt. Erweiterungen dazu entwickeln wir als wiederverwendbare Standard-Module. Wählen Sie wo immer möglich bewährte Standardlösungen. Das verringert nicht nur die Investitionskosten, sonder auch die Wartungskosten. Standard-Design? Website-Benutzer orientieren sich ebenfalls an bewährten Standards, sie wollen lieber rasch ans Ziel kommen, als mit modischen Tricks unterhalten werden. Gerade beim Webdesign lohnt es sich aber schon, auch in die Markenidentität zu investieren.

Verzicht auf Funktionalität – aufgeschoben ist nicht aufgehoben

Wenn es möglich ist, den Startumfang schlank zu halten, lässt sich ein Webprojekt in einem überschaubaren Zeitraum effizient durchziehen. Später können Ausbau und Optimierung dann in Etappen erfolgen – basierend auf Erfahrungen statt aufgrund von Annahmen und Vermutungen. Das spart nicht nur Kosten, sondern hilft auch, das verfügbare Budget sehr zielgerichtet einzusetzen. Starten Sie mit dem Minimum, das erforderlich ist, um Besucherinnen zu begeistern, und sparen Sie nicht bei Marketing und Erfolgskontrolle.

Verzichten im Prozess – kürzer ist billiger

Machen Sie fertig: Rasch entscheiden, konsequent handeln. Halten Sie sich an Terminpläne, setzen Sie kompetente Mitarbeitende für die Projektleitung ein und geben sie diesen die nötigen Vollmachten und genügend Zeit während der gesamten Projektdauer. So sichern Sie ausgereifte Inhalte und durchdachte Entscheide. Teure Korrekturen werden vermieden. Nicht kritische Fehler kann man auch später noch korrigieren. Optimierungswünsche übermitteln Sie am besten regelmässig und gesammelt.

«Verzichten Sie auf die Ausschreibung!»

Das ist ein total ernst gemeintes Angebot: Ersparen Sie sich selbst, uns und der ganzen Branche viel Arbeit, die Ihr Projekt nicht voranbringt. Ganz einfach dadurch, dass Sie auf eine aufwändige Ausschreibung verzichten und direkt die Webagentur Ihres Vertrauens beauftragen. Statt dass wir uns an Ihrem Wettbewerb beteiligen, möchten wir Sie lieber erfolgreicher machen. Sie erhalten zwei Tage Beratung, Schulung oder Optimierung kostenlos, falls Ihr Projekt eine Grössenordnung ab 25’000 Franken hat.

Wow, Sie haben jetzt weit über 1000 Wörter gelesen und entsprechend viel Zeit investiert – vielen Dank dafür! Da Sie nun hoffentlich wissen, ob das Budget Ihres Webprojekts eher mit einem Motorrad, einem Sportcoupé oder einem Pistenfahrzeug zu vergleichen ist, sind Sie gut vorbereitet, um mit einem unserer Berater Kontakt aufzunehmen und herauszufinden, ob Stämpfli Internet die Agentur Ihres Vertrauens ist.

Und falls Ihnen dieser Artikel die Augen geöffnet, Sie überrascht oder fasziniert hat, freuen wir uns über Kommentare und Weiterempfehlungen!