Die Digitalisierung und was sie verändert

Die Digitalisierung ist in aller Munde. Wer oder was treibt denn diese Veränderung? Ist es wirklich die Technik? Oder ist es etwa doch der Mensch?

Die Wirtschaft treibt es immer dorthin, wo die Menschen sind. Denn fast alles was wir tun, soll dem Menschen dienlich sein und im besten Fall eine Wertschöpfung bringen. Eine immer schneller drehende Welt verlangt von uns geistige Flexibilität und fordert uns tagtäglich. Kein Wunder also, streben die Menschen dorthin, wo es am einfachsten geht.

Schon immer inspiriert die Technik die Ideen und umgekehrt beflügeln neue Ideen die Technik.

Prozesse automatisieren heisst Prozesse digitalisieren

Wer will noch Formulare ausfüllen? Wer will noch Belege abtippen? Wer will noch Fleissarbeit tun?

Komplizierte Anwendungen werden durch einfache, massentaugliche ersetzt. Die Jugend von heute nutzt digitalisierte Prozesse selbstverständlich und grösstenteils ohne zu verstehen, was sich dahinter verbirgt.

Technische Erfindungen wie die Blockchain, Künstliche Intelligenz, lernende Maschinen und Robotik werden sich nach und nach in unsere Programme und Werkzeuge einfügen, vor allem weil sie das Leben erleichtern. Vieles davon werden wir nicht bewusst wahrnehmen, sondern als selbstverständlich automatisch in unserem Alltag nutzen. Und vieles ist auch nicht neu – Digitaluhren sind längst erfunden und werden jetzt, vor allem im Sportbereich, fast unbemerkt von Smartwatches abgelöst.

Smartwatch am Handgelenk

Das Rad der Digitalisierung lässt sich nicht zurückdrehen

Aus Fehlern automatisch lernen

Helfen wir den Maschinen zu lernen oder helfen Maschinen uns zu lernen? Wohl beides.

Die Kurve zeigt das ab 2016 stark zunehmende Interesse an Machine Learning auf Google.

Die Kurve zeigt das Interesse an Machine Learning auf Google.

Die Menschen beginnen zu verstehen, dass Maschinen durchaus in gewissen Situationen auch zu Entscheidungen und Prognosen fähig sind. Der Computer ist in der Lage, aus Fehlern zu lernen, wenn er entsprechendes Feedback erhält.

Offline und Online mit Mehrwert verbinden

On- und Offline verschmilzt zunehmend und wieder stärker. Mit der Möglichkeit, Informationen einmal zentral zu speichern und dann auf mehreren Kanälen zielgerichtet auszugeben, werden die Kunden heute auf der gesamten Customer-Journey abgeholt. Der erste Impuls löst beispielsweise ein Katalog oder eine Werbesendung im Briefkasten aus. Der Kunde vergleicht das Produkt später im Internet auf seinem Laptop mit anderen Produkten. Um das Produkt zu erleben und anzuschauen geht er in den Laden und schlussendlich kauft er es im Online-Shop auf dem Handy. Bei Stämpfli AG sprechen wir hier von der „doppelt integrierten Kommunikation“.

Sinnvolle Arbeit

Was ist in einer digitalisierten Welt sinnvolle Arbeit? Und welche Arbeit ist nicht mehr sinnvoll? Nach der Produktion setzt nun auch im Bereich der Dienstleistungen ein tiefgreifender Wandel der Arbeitswelt durch Digitalisierung ein.

  • 60 Prozent der heutigen Dienstleistungsberufe in deutschen Unternehmen werden sich durch Digitalisierung und Automatisierung massiv verändern.
  • Rund 15 Prozent aller Dienstleistungsaufgaben drohen innerhalb der nächsten zehn Jahre sogar ganz zu verschwinden.
  • Dienstleistungsunternehmen könnten bis zu 40 Prozent Kosten einsparen, wenn sie ihr gesamtes Digitalisierungspotenzial ausschöpfen.

Das zeigt die Analyse Tapping into the Transformative Power of Service 4.0 der Boston Consulting Group (BCG).

Jetzt müssen die Serviceanbieter ihre IT-Infrastrukturen darauf ausrichten, aber auch ihre Mitarbeiterstruktur an veränderte Bedürfnisse anpassen.

Digitalisierung als Jobkiller und Jobschaffer

Über alle Branchen hinweg werden zunächst geringer qualifizierte, sich wiederholende Tätigkeiten wegfallen. Künstliche Intelligenz und Big Data Analytics machen mittelfristig aber selbst anspruchsvollere Aufgaben in Planung und Steuerung überflüssig. Neue, qualifizierte Arbeitsplätze werden vor allem in Bereichen wie Entwicklung und Datensicherheit entstehen.

Kostentreiber sind laut Analyse bisher vor allem ein zu geringer Automatisierungsgrad, zu komplexe und reaktive Prozesse sowie ein Serviceangebot, das zu wenig auf unterschiedliche Kundenbedürfnisse ausgerichtet ist.

Uhrwerk

Wie lange braucht es den Uhrmacher noch?

Kundendienst wird schneller, besser und persönlicher

Kunden erwarten heute intuitiven, proaktiven und personalisierten Service – jederzeit und in allen Kommunikationskanälen. Durch neue Technologien kann das Kunststück gelingen, sowohl individuelleren und schnelleren als auch deutlich günstigeren Service anzubieten. So könnte beispielsweise die dezentrale Überwachung von Geräten dafür sorgen, dass Serviceteams Störungen bereits vor dem Kunden registrieren und per Fernwartung beheben. Zugleich könnten etwa App-basierte Lösungen eine unmittelbare Kontaktaufnahme durch den Service auslösen.

Wie können Unternehmen die Digitalisierung für sich nutzen?

Die Beziehung zwischen Kunden und Unternehmen wird von immer mehr Kontaktpunkten bestimmt: Marketing, Kundendienst, Auftragsabwicklung oder Innendienst. Die Erfahrungen, die ein Kunde im Verlauf einer solchen Beziehung sammelt, sollten vergleichbar sein, ungeachtet dessen, ob er es mit einem Relationship Manager zu tun hat, dem Monteur der gekauften Anlage oder einem Mitarbeiter, der eine bestimmte Kontotransaktion näher untersucht.

Der Kunde gewöhnt sich zunehmend an eine Customer Journey wo er an jedem Touchpoint interagieren kann.

Die Unternehmen können ihr Angebot (nicht nur das Produktangebot, sondern auch das Angebot an Touchpoints) besser auf die Kunden zuschneiden, je mehr sie den Dialog mit ihren Kunden führen und je mehr sie dadurch von ihnen wissen.

Kundenumfrage stärkt die Datenbasis

Gezielte Umfragen, die dem Nachbilden der Customer Journey dienen, und die auch emotionale Werte und Momente abfragen, liefern wertvolle Informationen für das CRM. Solche Umfragen kann man von externen Firmen (z.B. von Stämpfli Kommunikation) durchführen lassen, die sich auf diese Themen spezialisiert haben. Kundenumfragen mit externer Unterstützung haben den Vorteil, dass man Betriebsblindheit und die Innensicht der eigenen Mitarbeiter ausschalten kann.

Viele Firmen sind sich gar nicht bewusst, wie viele Touchpoints sie haben, bei den meisten sind es wesentlich mehr als sie denken … und das kostet Geld. Das Ziel sollte sein: Weniger Touchpoints, aber bessere. Touchpoints gezielt abbauen und dabei keine Kunden zu verlieren gelingt nur, wenn man die richtigen Informationen besitzt.

Interessantes von der Stämpfli Konferenz 2017

2017 wurde die Stämpfli Konferenz zum 12. Mal durchgeführt. Wie gelingt die Transformation von der Unternehmens- zur Kundensicht und vom Channel- zum Touchpoint-Denken? Welche Anforderungen stellt dieser Wandel an das Unternehmen selbst und an die Mitarbeitenden?

Diese und weitere Fragen wurden im Rahmen der Stämpfli Konferenz 2017 zum Thema «Touchpoint Management – vom Multi-Channel-Denken zur Kundensicht» diskutiert. Weitere Informationen zur Stämpfli Konferenz 2017 finden sie hier.

Von der Stämpfli Konferenz stammt auch das passende Motto für die Zukunft, das uns Dr. Teresa Valerie Mandl mitgegeben hat: Be there, be quick, be useful.

Bei allen Fragen rund um die Digitalisierung helfen wir Ihnen sehr gerne weiter.

Engagement für die Magento-Community

Für die Entwicklung von E-Shops und Online-Katalogen setzt Stämpfli seit Jahren auf Magento. Unsere Entwickler sind Teil der aktiven Magento-Community: An Fachkonferenzen referieren sie über neu erworbenes Wissen, und sie veröffentlichen Tools und Tipps auf verschiedenen Plattformen. Warum das auch für unsere Auftraggeber eine tolle Sache ist, erfahren Sie hier. 

Referent: Marcel Hauri

Meet Magento 2017 in Deutschland – Foto: Matthias Walter

Als mittelgrosse Webagentur für anspruchsvolle E-Commerce-Projekte sind wir auf Top-Software und auf Top-Entwickler angewiesen. Als E-Commerce-Software haben wir 2009 die führende Open-Source-Lösung Magento evaluiert und seither in der Community Edition erfolgreich für Projekte eingesetzt.

Webentwickler mit Community-Spirit

In den letzten Jahren hatten wir das Glück, dass wir Top-Entwickler für unsere Agentur gewinnen konnten, die Magento als Teil ihres Lebens betrachten und nicht nur als Arbeit. Der freundschaftliche Austausch über Firmengrenzen hinweg, die Teilnahme an Fachkonferenzen und der Austausch von Lösungen und Wissen in der Community gehören da zum Lebensstil. Die Begeisterung spürt man auch in ihren Blog-Beiträgen von den Magento-Veranstaltungen.

Ein Gewinn für alle: Agentur, Kunden, Menschen

Dass unsere Magento-Entwickler sich Zeit für dieses Engagement nehmen können, verhilft ihnen persönlich und uns als Agentur zu einem klaren Profil in der Magento-Welt: ein lebendiger Beweis dafür, dass Stämpfli Internet ein attraktiver Arbeitgeber ist, mit hoch kompetenten Mitarbeitenden und mit spannenden Shop-Projekten. Für unsere Kunden bedeutet es, dass ihre Lösungen von anerkannten Cracks entwickelt und implementiert werden, die sich nicht scheuen, ihre Lösungen der kritischen Öffentlichkeit zu präsentieren. Weil sie wissen, dass sie durch Feedback nur besser werden können. Dokumentierter Code und geprüfte Prozesse führen zu mehr Effizienz und Sicherheit für alle. Dass die Arbeit so auch noch mehr Spass macht, ist sicher auch nicht zu verachten.

Möchten Sie mehr wissen?

Mit Magento 2 hält eine neue Software-Generation Einzug. Möchten Sie Ihre Magento-1.x-Lösung von unseren zertifizierten Magento-Entwicklern überprüfen lassen, sich über eine Shop-Erneuerung informieren oder einen ganz neuen Shop an den Start bringen? Wenden Sie sich an unsere Berater – auch die sind mit gutem Spirit unterwegs.


Magento-Community-Engagement: Beispiele und Links

Seite Stämpfli AG bei commercehero.io

Präsenz von Stämpfli auf der Branchenplattform Commerce Hero.

 

 

Oben: Marcel Hauri im Interview beim Online-Fachmagazin Magenticians.

Auch im privaten Blog von Marcel gibt es nur ein Thema: Magento.

Oben: Juan Alonso im Videointerview mit Commerce-Hero-Mitgründer Kalen Jordan.

Auf seinem persönlichen Youtube-Profil stellt Juan auch kürzere Tutorial-Videos zur Verfügung.

Den Quellcode für diverse Tools von Stämpfli Internet gibt es auf Github: github.com/staempfli 

 

Das Wesen des B2B-E-Commerce

Was gibt es Besonderes im B2B-E-Commerce?

Dem digital integrierten B2B-Geschäft wird rasantes Wachstum vorausgesagt. Ein Markt, wo nicht nur das Produktangebot und die Preise eine Rolle spielen, sondern auch die Arbeitseffizienz, die persönlichen Beziehungen, die gemeinsamen Strategien und der umgesetzte Komfort. Und dies alles trotzt einer doch teils unbehaglichen Kompliziertheit, deren Bändigung viele überfordert.

Ja, B2B-E-Commerce – das Business-to-Business-Geschäft in Netzwerken von Firmen – ist komplexer oder zumindest anders als der Handel mit Endkunden (B2C; Business-to-Consumer).

Account-Strukturen und Beziehungen

Weil man nicht nur mit Personen handelt, sondern auch mit Organisationen, gibt es schon dadurch wesentliche Unterschiede zum B2C. Die Kunden sind (meist) zwar auch Menschen, aber diese können in Organisationen mit Substrukturen arbeiten. Beispielsweise verkauft man Material an eine Universität und an deren Fakultäten. Oder an einen Konzern und an dessen Geschäftseinheiten. Daher stellt sich immer die Frage: Wer sind denn unsere Kunden? Diese Frage ist wesentlich und nicht immer leicht zu beantworten. In manchen Fällen hat man es gar mit Käuferketten zu tun, z.B. ein Produzent beliefert Distributoren und diese beliefern Händler, welche das Produkt aufgrund der Nachfrage der Endkunden bestellen.

Wer bestellt denn?

Auch in Firmen informieren sich Menschen. Kaufentscheidungen fallen jedoch häufig auch im Team, oft vorbereitet durch Sachverständige und gesteuert durch definierte Entscheider. Das Kaufverhalten wird durch Kaufrechte und freigegebene Budgets mitbestimmt.

Wie kommt es zur Bestellung?

Klar, es gibt die Dinge, die man einfach so mal schnell in den Warenkorb legt und abdrückt. Aber häufig dreht es sich im B2B um Konfigurationen von Anfragen, Bestellungen, Objekten oder gar Projekten, und der Prozess ist ein länger laufendes Zug-um-Zug-Geschäft.

Die Usability im B2B-E-Commerce

Im B2B werden Dinge etwas anders bestellt als im herkömmlichen T-Shirt-Store. Statt dem Warenkorb trifft man häufiger auf

  • speicherbare Bestelllisten
  • Schnellbestellungen
  • Direktbestellungen
  • Offerten-Anfragen
  • Verhandlungsräume
  • komplexere Konfiguratoren
  • One Click Order
  • Engineering oder massgeschneiderte Produkte on demand
  • und ähnliches.

Letztlich geht es darum, sowohl dem Menschen wie auch der Maschine die Arbeit zu erleichtern.

Internet of Things, oder der bestellende Kühlschrank

Schon lange wird davon gesprochen und langsam – wirklich langsam – wird es Realität. Eine Waage bestellt Schrauben für den Feinmechaniker. Ein Kühlschrank kümmert sich selbst um den Nachschub. Ein Roboter verpackt die Lieferung. Eine Drohne der Post liefert das Paket aus. Zukunftsmusik? Jein, man weiss es nicht so genau. Die Schweizer Wirtschaft arbeitet am Fortschritt, das ist unübersehbar. Und so wird er wohl kommen auf die eine oder andere Art und Weise – zumindest wo sinnvoll.

Nicht nur die Nachfrage und die Konkurrenz definieren die Preise, auch die Supply Chain redet mit

Im B2B sind kundenspezifische Preise schon länger die Norm. Dank der verbesserten Verfügbarkeit integrierter Daten werden die Preismodelle verfeinert und innovative Preisberechnungsalgorithmen basierend auf Menge, Kosten, Margen, Wettbewerb, Verfügbarkeit (u.a.) beginnen, den Markt neu zu definieren.

Gimota: E-Shop auf Basis von Magento und mediaSolution3 PIM – realisiert von Stämpfli Internet

Customer + Relationship

B2B-Kunden wollen gut betreut werden und hierfür soll man sich auch etwas Zeit nehmen. Der Kontakt Mensch zu Mensch, wie auch die gemeinsame Sicht auf Daten und Prozesse sind zentral. Dank der integrierten Arbeitsweise entstehen zusammenspannende Seilschaften.

Marketingautomation an allen Touchpoints

Heute werden Produkt- und Marketinginformationen an verschiedensten Touchpoints eingesetzt. Ohne die richtigen Systeme ist dies aber kaum effizient zu schaffen. Inhalte werden zum Beispiel für Contentmarketing gebraucht. Die gleichen Informationen kommen aber auch in der E-Commerce-Lösung oder dem technischen Datenblatt zum Einsatz.

Ein Produzent bewirbt seine Produkte in Form von Lehrmitteln und Know-how (Content-Marketing) und fördert so die Nachfrage. Der Hersteller hat aber nicht immer Kontakt zum Endkunden oder will nicht ausschliesslich direkt verkaufen. Vielmehr möchte er auch die Verteilung über den Handel fördern. Die Händler betreuen die Endkunden und brauchen hierfür gute und praktische Verkaufs- und Marketinginstrumente, um effizient beraten zu können (und um dies auch gerne zu tun).

In der Marketing Automation wird die Wirkung der Kommunikationsinvestition durch die gesamte Kette und an allen Touchpoints messbar umgesetzt. Es entstehen  Konversationen sowie Interaktionen und die Kräfte werden zugunsten einer guten Dienstleistung zielgerichtet eingesetzt – zumindest verspricht man sich das von der Zukunft. Die Beziehung will mit allen Teilnehmern gepflegt sein.

 

Gute Kunden gut behandeln

Gute, passende Kunden zu finden, ist das Ziel jedes Geschäfts. Denn jede Firma lebt vom Erfolg der zufriedenen Kunden, und die Kunden profitieren auch vom Erfolg der Firma.

Der Weg zu neuen Kunden führt sehr oft über die bestehenden zufriedenen Kunden – gemischt mit einer Prise Strategie und Innovationsgeist.

Stämpfli Internet entwickelt E-Commerce-Lösungen – nicht nur für B2B. Aber immer passend zu Ihrer Situation, gut integriert und Ihren Möglichkeiten entsprechend. Und in guter Qualität. Gerne beraten wir Sie!

 

 

Magento 2: bereit für die Neuzeit im E-Commerce

Mit der Digitalisierung verändert sich das Informations- und Bestellverhalten der Kunden. Schon in wenigen Jahren werden die Generationen Y und Z die Mehrheit der Konsumenten bilden. Oder wie Dominique Locher, CEO von Le Shop, zur demografischen Entwicklung sagt: «Im Jahr 2020 machen die sogenannten Digital Natives in der Schweiz den grösseren Teil der Bevölkerung und damit unserer Kunden aus. Die Marktanteile im Detailhandel werden folglich durch das Online-Wachstum künftig neu verteilt.»

Eine Kurzfassung dieses Artikels erschien in unserer Kundenzeitschrift Marginalie 1/2017.

E-Katalog Krieger AG, Ruswil, auf Laptop und Smartphone

Stämpfli hat diesen Wandel schon früh kommen sehen und das Leistungsportfolio der veränderten Welt angepasst. Die Automatisierung begann mit Fahrplandaten, es folgten Kataloge, aus Katalogen wurden Bestellsysteme und vernetzte Kundenbeziehungen. Die neue Generation von digital verwöhnten Kunden ist sich ein hohes Dienstleistungsniveau gewohnt. Selbstverständlich nutzt sie Google, Amazon und Facebook oder sendet Video-Nachrichten mit Snapchat. Aber auch die Senioren haben die Annehmlichkeiten des Internets entdeckt.

Der stationäre Handel muss sich neu erfinden. Doch die Marketing- und Logistikmöglichkeiten der Neuzeit stellen so vieles auf den Kopf, dass viele Unternehmen vom umfassenden Kulturwandel überfordert sind.

Wandel auch bei E-Shop-Software

Das E-Commerce-System Magento hat sich als Standardlösung bei Schweizer KMU bewährt. Anbieter und Hersteller bauen selbst Kundenbeziehungen auf und überlassen das Feld nicht den globalen Internet-Riesen. Viele Stämpfli Kunden sind damit sehr erfolgreich. Mit Magento 2 steht nun eine neue Generation am Start, um den aktuellen und den kommenden Bedürfnissen Rechnung zu tragen und die Ansprüche der Digital Natives zu erfüllen. Bedienkomfort, Zuverlässigkeit und Geschwindigkeit erforderten eine tief greifende Erneuerung.

Magento ist aber nicht nur ein Produkt, es steht auch für eine Philoshopie und für eine starke Community. Neben grossen Playern muss auch Platz für kleine sein, der Vertrieb soll dezentral bleiben. Mit dem guten Kosten-Nutzenverhältnis von Magento kann man mit einer überschaubaren Investition im KMU-Mittelfeld des Marktes mithalten, sei es in B2C oder B2B.

Erfolgsfaktoren der neuen Generation

Was sind die Ziele der Magento-Entwickler? Das Geschäftsmodell der kommerziellen Version Enterprise Edition basiert auf dem Umsatz der Händler. Bei Magento 2 stand darum neben solider Technik auch die Umsatzsteigerung der Händler im Fokus. Magento Inc. ist sich sehr wohl bewusst, wie die Shops verkaufen. Im B2C-Handel wird der Umsatz durch ein gutes Sortiment, funktionierendes On- und Offsite-Marketing, wettbewerbsfähige Preise, gute Usability, vertrauensbildende Liefer- und Rückgabe-Modalitäten sowie eine angenehm schnelle Website erreicht. Gerade bei wechselfreudigen Usern spielen Sympathie und das Vertrauen in einen Shop eine grosse Rolle. Im B2B-Handel sind Anbieter beliebt, die besonders effizientes Bestellen ermöglichen.

Magento: Verkaufs-Spezialist und Prozess-Generalist

Bestellungen lassen sich direkt in Magento verwalten wie in einer Warenwirtschaft. Sie können von A bis Z im Backend angelegt werden. Meist erfassen Kunden aber ihre Aufträge selbst im Frontend. Die Erfassung der Artikel, von Rechnungs- und Lieferadresse, Zahlungs- und Versandmethode kann zum Kunden ausgelagert werden.

Stämpfli Internet hat bereits mehrere Online-Shops mit Magento 2 erstellt, dank den gemachten Erfahrungen läuft die Entwicklung nun sicher und effizient. Gerne begleiten unsere Spezialisten auch Ihr E-Commerce-Projekt.

Magento ist ein erfolgreiches Shop-System, das bei jedem achten der Top-250-Shops der DACH-Region in Betrieb ist. Wie schon Magento 1 bietet auch Magento 2 die Möglichkeit, mehrere Shops mit eigenständigen Katalogen und Kundenstämmen auf unterschiedlichen Domains zu betreiben.

Was Kunden an Magento 2 schätzen:

  • Seiten laden schneller: Website-Besucher sehen die wichtigen Inhalte zuerst und müssen nicht warten, bis der gesamte Seiteninhalt übermittelt ist.
  • Höhere Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit der E-Shops, auch unter Last und in der fortwährenden Entwicklung
  • Einfachere Prozesse für Checkout und Registration (Screenflows)

Vorteile von Magento 2 für Shop-Betreiber:

  • Händler erhalten ein komplett überarbeitetes Backend, mit dem es sich schneller und einfacher arbeiten lässt
  • Händler erhalten diverse Verbesserungen in Bezug auf Angebotsgestaltung, Marketing, Content Management
  • Händler müssen sich bei wachsendem Erfolg ihrer Shops weniger Sorgen um Stabilität und Zuverlässigkeit machen
  • Tiefere Entwicklungs- und Updatekosten nach dem Upgrade – für die Zukunft

Die Magento-Spezialisten von Stämpfli Internet begleiten Ihre E-Commerce Initiative von A bis Z.

MageUnconference 2017 in Köln – ein Rückblick

Am vergangenen Wochenende (3. bis 5. März) fand die MageUnConference in Köln statt,  ich hatte das Glück dabei zu sein.

Das Format der Unconference ist absolut einzigartig. Im Vergleich zu einer typischen Magento Konferenz wie der Meet-Magento oder der Mage-Titans, bietet die Unconference eine etwas anderes Programm. Der Hauptunterschied der Unconference zu konventionellen Konferenzen ist, dass es keine fixe Agenda und vorgängig definierte Referenten gibt.

Während der ersten Stunden der Veranstaltung kann jeder Teilnehmer Themen  vorschlagen, die ihn interessieren und zu denen man etwas erfahren oder diskutieren möchte. Themen werden in Form von Brainstormings mit Moderatoren besprochen oder  als vorbereitete Präsentation vorgetragen.

Ähnliche Themengebiete wurden im Vorfeld zusammengefasst, so dass sich in dieser Phase bereits eine Gruppe von Moderatoren findet, welche ein Thema gemeinsam bearbeiten kann. Sobald alle Themen gesammelt sind, erklärt jeder Moderator sein Thema. Anschliessend kann jeder Teilnehmer mit einem «Sticker» abstimmen, welche Themen am jeweiligen Tag vorgetragen und/oder diskutiert werden sollen.

Reiche Themenvielfalt: Zukunft von Magento, Bienenzucht und vieles mehr

Bereits am ersten Tag kamen viele spannende Themen zusammen, so wurde unter anderem über die Zukunft von Magento, die Bienenzucht, Continuous Deployments sowie  Community Engineering diskutiert und eine Einführung in Lockpicking gegeben.

Scrum in Agenturen

Zusammen mit Matthias und Dieter sprach ich im Raum mit dem hübschen Namen “Hello Kitty“ über Scrum in Agenturen. Während Matthias darüber berichtete, wie das bei LimeSoda umgesetzt wird, zeigte ich in meinem Beitrag auf, wie Scrum standortübergreifend und mit externen Partnern funktionieren kann. Passend zum Raum trugen wir selbstverständlich unsere Hello Kitty Hüte und selbstgefalteten Krawatten.

Party am Abend, gehackte Shops und Mitwirkung bei Magento 2

Auch am zweiten Tag ging es munter weiter, wobei munter wohl etwas hochgegriffen ist, denn nach der Party am Abend zuvor, war vor allem erst mal Kaffe und Frühstück angesagt. Beides wurde uns freundlicherweise durch die Veranstalter offeriert, genauso wie die Zwischenverpflegung und das Mittagessen.

Erneut gab es spannende Themen, so berichtet etwa Peter Jaap Blaakmeer was zu tun ist und worauf man zu achten hat, wenn ein Shop gehackt wurde.

Ein weiterer interessanter Beitrag kam von Oleksii Korshenko, Magento 2 Architect und Max Yekaterynenko, Director of Software Development beide von Magento. Dabei ging es darum, wie man bei Magento 2 mitwirken kann.

Dabei unterstützt wurden sie von drei Magento Master Anna, Fabian und David. Eben diese plus zwei weitere Mitglieder aus der Community sind berechtigt Pull Requests im Magento 2 Core zu genehmigen und so dafür zu sorgen, dass diese schneller abgearbeitet werden.

Fazit zur MageUnconference 2017

Fabian Blechschmidt  sagte zu Beginn der Konferenz: «It’s all about People and Coffee» – er hatte recht damit. Die Menschen, welche an einer solchen Konferenz teilnehmen , sind entscheidend. Weil diese die Themen vorschlagen, mitdiskutieren und sich bei einer Tasse Kaffee austauschen und Kontakte knüpfen.

Doch das es mit Kaffee allein nicht getan ist, wussten auch die Veranstalter, so gab es nicht eine, sondern gleich zwei Partys an denen man sich unterhalten und sich bei einem Glas Bier oder Wein, (evtl. auch mehr als nur eins) kennen lernen konnte.

Ein grosses Dankeschön!

Ich habe viel gelernt, nicht nur fachlich, sondern auch menschlich und das war unglaublich interessant für mich. 

Ein grosses Lob an die OrganisatorInnen Carmen, Fabian, Rico, Sonja und Tobias sowie alle ihre HelferInnen für das gelungene Wochenende. Ich komme gerne wieder!

Magento-Online-Katalog für GIMOTA

In Europa gehört GIMOTA zu den führenden Herstellern für Stecker in Eisenbahnfahrzeugen. Mit dem PIM-System mediaSolution3 und einem Online-Katalog basierend auf der Magento Community Edition setzt GIMOTA für effiziente Publikationsprozesse auf Lösungen von Stämpfli. Für den auch optisch modernen Auftritt zeichnet Stämpfli Kommunikation verantwortlich. 

Startseite www.gimota.com

Der Produktfinder nimmt schon auf der Startseite einen prominenten Platz ein.

Seit der Gründung 1961 hat sich die GIMOTA AG auf die Eisenbahnbranche spezialisiert. Auf Rundstecker und Datenstecker folgten Eigenentwicklungen, unter anderem für Hochstrom- und EMV-geschützte Verbindungen. GIMOTA-Stecker werden weltweit in den verschiedensten Eisenbahntypen eingesetzt und erfüllen Standardanforderungen genauso wie landesspezifische Sonderwünsche. Sie stellen aber auch in vielen stationären Anwendungen einwandfrei funktionierende Verbindungen sicher.

«Wir sind stolz auf den zeitgemässen Webauftritt, der unsere Produkte schnell auffindbar macht und im besten Licht zeigt.»
Stephan Spühler, Marketingleiter GIMOTA AG

Produktseite mit CAD-Ansicht in 3D

Umfassende Produktinformationen erhält der Online-Katalog automatisiert aus dem PIM-System mediaSolution3.

Produktdaten auffindbar gemacht

Magento-E-Commerce-Lösungen sind nach wie vor führend in Sachen Produktpräsentation – auch für Suchmaschinen. Damit bietet der neue Online-Katalog von GIMOTA beste Voraussetzungen für Google & Co. und für weiteres Suchmaschinenmarketing nach Bedarf. Dafür, dass Ingenieure rasch den richtigen Anschluss finden, sorgen ein merkmalsbasierter Produktfinder und die übersichtliche Kategorienstruktur. Im Hintergrund sorgt die medienneutrale Datenhaltung im PIM-System mediaSolution3 für Konsistenz und effiziente Datenpflege.

Überzeugen Sie sich selbst vom Resultat auf www.gimota.ch.

Integrierte Prozesse vom ERP bis zur Website

Produktdaten aus der Warenwirtschaft werden via Schnittstelle ins PIM-System mediaSolution3 importiert. Dort ergänzt sie das Marketing mit Texten, Bilddaten, CAD-Links und Informationen zu technischen Merkmalen. Via Standardschnittstelle werden sie dann in die E-Commerce-Lösung Magento importiert und vollautomatisch im Online-Katalog zugänglich gemacht. Neben dem Online-Produktkatalog stellt Magento auch ein Content-Management-System für redaktionelle Inhalte zur Verfügung, mit dem GIMOTA die modernen Websites in drei Sprachen (Deutsch, Englisch und Russisch) selbstständig pflegt.

Lösungsmerkmale GIMOTA-Katalogsystem und -Website

  • Anbindung an das PIM-System mediaSolution3
    • Konzeption und Umsetzung Datenmodell
    • Schnittstelle zum ERP-System PSIpenta
    • Schnittstelle PIM–Magento
  • Suchfunktion für E-Katalog mit Produktfinder
  • Integration umfassender CAD-Features via PARTcommunity (Cadenas)
  • eigenständige Top-Level-Domain pro Sprachversion
  • Webdesign von Stämpfli Kommunikation

Integrierte Leistungen von Stämpfli

Im Team der Stämpfli AG arbeiteten Spezialisten aus den Abteilungen Kommunikation, Publikationssysteme und Internet zusammen. An der integrierten Gesamtlösung massgeblich beteiligt waren:

  • Stephan Läderach, Projektleitung
  • Valentin Giselbrecht, Magento-Entwicklung und -Integration
  • Simona Baira, Interaction Design

Unser Berater für E-Commerce, Online-Shops und Online-Kataloge, Marky Goldstein, spricht gerne mit Ihnen über ähnliche oder ganz andere Anforderungen.

Stämpfli an der SWISS ONLINE MARKETING & SWISS eBUSINESS EXPO vom 5. bis 6. April 2017 in Zürich

Die SWISS ONLINE MARKETING & SWISS eBUSINESS EXPO ist der Event für Marketing-, E-Commerce- und IT-Entscheider in der Schweiz. Stämpfli ist auch im Jahr 2017 an der Messe präsent. Besuchen Sie uns in der Halle 2 am Stand G.07.

logo

Philippe Mettler (Leiter Internet & Publikationssysteme) und Elmar Eichmann (Berater Publikationssysteme) stellen dabei im Rahmen einer Präsentation Herausforderungen und Lösungsvorschläge für eine effiziente und wirkungsvolle Produktkommunikation auf allen Touchpoints vor.

Evolution der Produktkommunikation auf allen Kanälen

Die Lebenszyklen von Produkten werden immer kürzer, die Sortimente grösser. Die Anforderungen an Produktmarketing und Vertrieb steigen: kurze Durchlaufzeiten, enge Budgets, hohe Umsatzziele, enger Zielgruppenfokus.
Wir stellen Lösungen vor, mit denen Sie das Management Ihrer Produktinformationen im Griff haben und diese effizient auf allen Kanälen publizieren können. Der geschickte Einsatz von Systemen ist dabei eine wichtige Grundlage. Um mit Ihrem Produktmarketing erfolgreich zu sein, müssen Sie einerseits Produktdaten medienneutral bereitstellen. Andererseits können Sie Kunden begeistern, indem Sie ihnen Produktinformationen zur richtigen Zeit in einfach zugänglichen Kanälen zur Verfügung stellen. Wechseln Sie vom Push- zum Pull-Prinzip – und praktizieren Sie dabei nicht nur Produktwerbung, sondern erfahren Sie gleichzeitig mehr über Ihre Kunden und deren Bedürfnisse.
Lernziele des Vortrages:
  • Welche Chancen bietet ein optimiertes Produktinformationsmanagement, und wo liegen die grossen Herausforderungen?
  • Wie können Lösungen für ein effizientes Produktmarketing aussehen?
  • Welches sind die kommenden Entwicklungen im Produktmarketing?

Ihr Eintritt an die SOM

Benötigen Sie ein Eintrittsticket? Melden Sie sich bei uns, gerne lassen wir Ihnen eine Einladung zukommen: marketing@staempfli.com.

Magento 2 Code-Generator in Dänemark vorgestellt

Anfang Februar fand im dänischen Ort Vejle die zweite Meet-Magento-Konferenz in Dänkemark statt. Juan Alonso, Magento-Entwickler im Team von Stämpfli Internet, war als Referent eingeladen und gehörte zu einem exklusiven Kreis von Teilnehmenden aus dem Ausland.

Code-Zeilen

Nicht sexy, aber schnell: Magento Code automatisch generieren.

Meet Magento Dänemark: Schneller entwickeln mit Magento 2

Unter dem Titel «Develop faster on M2 using code generation tools» gab Juan den dänischen Kollegen seine Erfahrungen in der Entwicklungsarbeit mit Magento 2 weiter. Insbesondere stellte er die Möglichkeiten für effizienteres Entwickeln in Projekten mit Tools für die automatische Generierung von Magento-2-Code vor. Bereits existieren mehrere solche Tools für Magento 2:

Neben diesen Tools stellte Juan auch einen von ihm selber entwickelten Code Generator vor. Auch dieser steht auf GitHub zur freien Verfügung:
github.com/staempfli/magento2-code-generator.

Wie das funktioniert, kann man auch auf Youtube sehen:
http://www.youtube.com/playlist?list=PLBt8dizedSZCxuqK41vG01_MngJQPRuMj

Interessante Menschen, spannende Vorträge und Trolle

Neben vielen spannenden Gesprächen mit den dänischen Kollegen, berichtet Juan, dass es in Dänemark auch Trolle zu sehen gab. Hier der Beweis:

Ihre Magento-Agentur für effiziente Projekte

Stämpfli Internet ist nicht die grösste Schweizer Magento-Agentur – aber wir haben tolle Entwickler, die als Referenten international gefragt sind. Mit Standorten in Bern und in Zürich sind wir nahe bei den Kunden und realisieren anspruchsvolle E-Shops für B2B und B2C, gerne auch in Verbindung mit unserem PIM-System mediaSolution3. Mit der leistungsfähigen und flexiblen Open-Source-Software Magento entwickeln wir E-Commerce-Lösungen, die Kunden, Suchmaschinen und Auftraggeber begeistern – dank Magento 2 und Code-Generatoren jetzt noch effizienter.

Bei Interesse für neue Shop-Projekte oder eine Migration von Magento 1 auf Magento 2 beraten Sie unsere E-Commerce-Spezialisten gerne.